Aufrufe: 0 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 12.11.2025 Herkunft: Website
Wie wählt man den Rohrdurchmesser für die Rohrleitungen in einem kundenspezifischen Hydrauliksystem aus?
Wie sollten die Rohrdurchmesser in einem kundenspezifischen Hydrauliksystem ausgewählt werden? Die spezifische Situation muss im Detail analysiert werden, da es davon abhängt, ob die Entfernung zwischen der Pumpstation und dem Aktuator groß ist oder nicht. Muss die Geschwindigkeit des Aktuators streng kontrolliert werden? Außerdem arbeiten einige Hydrauliksysteme kontinuierlich, während andere nur für kurze Zeit arbeiten und dann für eine lange Zeit ruhen. Wir können die Größe und Dicke der Rohre basierend auf dem Arbeitsdruck des Hydrauliksystems und der durchfließenden Durchflussrate auswählen und das Material der Rohre berücksichtigen. Alle diese Details finden Sie im Handbuch des Hydrauliksystems.
1. So wählen Sie den Rohrdurchmesser im Hydrauliksystem aus - Wie wählt man den Rohrtyp aus?
Betrachten Sie zunächst das Material. Sollten wir einen Gummischlauch oder ein Stahlrohr wählen? Für das Stahlrohr müssen wir entscheiden, ob wir gewöhnlichen Kohlenstoffstahl oder Edelstahl verwenden. Zweitens wählen Sie basierend auf den Anforderungen an Durchflussmenge und Druckbeständigkeit den Innendurchmesser und die Form aus. Der Schlauch kann aus gewebtem oder gewickeltem Stahldraht bestehen. Unterschiedliche Schichten entsprechen unterschiedlicher Druckfestigkeit. Beim Stahlrohr kommt es bei der Auswahl auf Wandstärke und Innendurchmesser an. Handelt es sich um ein starres Rohr, sollte die Wandstärke entsprechend dem Innendurchmesser und dem Druck gewählt werden. Handelt es sich um einen flexiblen Schlauch, müssen nur der Innendurchmesser und der Druckfestigkeitswert ermittelt werden, der Außendurchmesser muss nicht ausgewählt werden. Drittens wählen Sie den Steckertyp. Handelt es sich um einen Direktanschluss oder einen 45-Grad- oder 90-Grad-Winkel?
2. So wählen Sie den Rohrdurchmesser im Hydrauliksystem aus – siehe Formel
Für den Innendurchmesser der Hydrauliksystemrohre haben wir eine klare Berechnungsformel: die Spezifikation der Ölleitung (Innendurchmesserformel): D ≥ 4,61 × (Q/V)^1/2. Ausführliche Erklärung: D ist der Innendurchmesser der Ölleitung in MM; Q ist die Durchflussrate im Rohr in L/MIN; V ist die Fließgeschwindigkeit des Öls im Rohr in M/S. Die Saugleitung benötigt 0,5–1,5 M/S, die Hochdruckleitung benötigt 2,5–5 M/S und die Rücklaufleitung benötigt 1,5–2,5 M/S.
In der tatsächlichen Produktion ist für die Auswahl der Rohre in der Regel keine Berechnung erforderlich, da die Rohrgröße hauptsächlich durch den Durchmesser der im System verwendeten Verbindungsarmaturen bestimmt wird. Diese Formel wird hauptsächlich zur Überprüfung der Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit in der Rohrleitung verwendet, um zu überprüfen, ob der ausgewählte Rohrdurchmesser geeignet ist. Die Ölleitung ist ein extern zugekauftes Bauteil und ihre Innen- und Außendurchmesser entsprechen Standardspezifikationen. Der berechnete Innendurchmesser sollte dem entsprechenden Handbuch entnommen und entsprechend der Norm ausgewählt werden.
3. Wie wählt man den Rohrdurchmesser im Hydrauliksystem aus? Wie bestimmt man die Wandstärke?
Formel – Wandstärke = Druck (MPa) x Innendurchmesser des Rohrs / (2 x zulässige Spannung). Der Wert der zulässigen Spannung hängt vom Material der Rohrleitung ab. Für normale Geräte kann ein größerer Wert gewählt werden. Unabhängig vom Material wird er auf 100 MPa eingestellt. Dieser Wert ist bereits sehr konservativ. Wenn beispielsweise der Innendurchmesser der Ölleitung 20 Millimeter beträgt und der Arbeitsdruck 30 MPa beträgt, beträgt die Wandstärke: 20 x 30 / (2 x 100) = 3 Millimeter.