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DFDK
MDP-Hydraulik
Der Online-Hydraulikdruckfilter (auch Dual-Switching-Filter genannt) ist ein Hochdruck-Rohrleitungsfiltergerät, das speziell für industrielle Hydrauliksysteme entwickelt wurde. Sein Kerndesign basiert auf einer parallelen Doppelfilterelementstruktur und einem integrierten Umkehrventil, wodurch der Flüssigkeitsstrom durch manuelles oder automatisches Umschalten vom verstopften Arbeitsfilterelement zum sauberen Standby-Filterelement umgeschaltet werden kann, wodurch ein Online-Austausch der Filterelemente ermöglicht und eine Unterbrechung des Systemschutzes ohne Unterbrechung gewährleistet wird. Das Produkt verwendet Industriestandard-Gewindeschnittstellen (wie NPT, BSPP) und ist fest und zuverlässig installiert. Es ist eine wichtige Sicherheitskomponente, um kritische Präzisionskomponenten wie Hydraulikpumpen, Servoventile und Proportionalventile vor Verschmutzung und Verschleiß zu schützen und den langfristig stabilen Betrieb des Systems sicherzustellen.
Dieser Filter besteht aus einem gemeinsamen Gehäuse, zwei separaten Filtergehäusen (die jeweils ein Filterelement enthalten), einem Schaltventil und einer Differenzdruckanzeige.
Hydrauliköl tritt über den Einlass ein und wird vom Schaltventil zur Filterung zu einem der Filterelemente geleitet. Das saubere Öl fließt durch das Mittelrohr des Filterelements und tritt am Auslass aus.
Wenn das Arbeitsfilterelement aufgrund der Ansammlung von Verunreinigungen allmählich verstopft wird und die Druckdifferenz zwischen Einlass und Auslass auf den eingestellten Wert ansteigt, gibt der Druckdifferenzsensor einen visuellen (herausspringenden Anzeigestab) oder elektrischen Signalalarm aus. An diesem Punkt kann der Bediener den Griff des Umschaltventils betätigen, um den Flüssigkeitsflusspfad sofort auf ein anderes sauberes Ersatzfilterelement umzuschalten und so sicherzustellen, dass es zu keiner Unterbrechung des Systemdrucks und -flusses kommt. Anschließend kann das verstopfte Filtergehäuse drucklos sicher entfernt und durch ein neues Filterelement ersetzt werden.
1. Ventilkörper und Schaltventil: Hergestellt aus hochfestem Sphäroguss oder Stahl, mit einem präzise bearbeiteten Umkehrventilkern im Inneren, um ein reibungsloses Schalten, zuverlässige Abdichtung und keine interne Leckage zu gewährleisten.
2. Filtergehäuse und Filterelement: Das Filtergehäuse hält dem hohen Systemdruck stand; Das Filterelement verwendet mehrschichtige Verbundglasfasern oder ein hochpräzises gesintertes Edelstahlnetz und bietet verschiedene Filtergenauigkeitsoptionen von 3 μm bis 25 μm.
3. Differenzdrucksensor: Vom mechanischen oder elektronischen Typ überwacht er die Druckdifferenz vor und nach dem Filterelement in Echtzeit und gibt Wartungswarnungen aus.
4. Gewindeschnittstelle: Standardmäßige metrische oder zöllige Gewindeanschlüsse sorgen für eine zuverlässige Metall-auf-Metall-Abdichtung.
Behebt vollständig das Problem, die Maschine anhalten und den Druck ablassen zu müssen, wenn das Filterelement in einem Einrohrfilter ausgetauscht wird, und ermöglicht so eine Wartung ohne Ausfallzeiten. Dies ist für kontinuierliche Produktionslinien wie Stahlguss-, Spritzgussmaschinen und Pressen von entscheidender Bedeutung.
Der vorgesehene Arbeitsdruck kann bis zu 420 bar oder mehr betragen und die Hülle wurde einer strengen Berstdruckprüfung unterzogen.
Es bietet eine große Filtergenauigkeit (βₓ(c) ≥ 200), mit der abgenutzte Partikel, Dichtungsrückstände und andere Verunreinigungen effektiv erfasst werden können, wodurch die Lebensdauer hydraulischer Komponenten erheblich verlängert wird.
Robuste Struktur: Die Gewindeverbindung bietet hohe mechanische Festigkeit und Vibrationsfestigkeit und eignet sich für Arbeitsbedingungen mit hoher Pulsation und starken Stößen.
Flexible Installation: Keine Schweißflansche erforderlich, geringer Installationsraumbedarf, kann direkt an das bestehende Rohrleitungssystem angeschlossen werden, was die Systemplanung und -renovierung vereinfacht.
Die Druckdifferenzanzeige ist für das Wartungspersonal deutlich sichtbar und leicht zu erkennen, sodass es den Zustand aus der Ferne beurteilen kann.
Der Schaltvorgang ist einfach (normalerweise ist nur eine Drehung des Griffs um 90° oder 180° erforderlich), und der Austausch des Filtergehäuses verfügt über eine Schnellverriegelungsstruktur, sodass keine Spezialwerkzeuge erforderlich sind, was den Wartungsaufwand und die Wartungszeit erheblich reduziert.
Verwendet mehrere statische und dynamische Dichtungen wie O-Ringe und Nutringe, um sicherzustellen, dass bei hohen Druck- und Temperaturschwankungen keine Leckage auftritt.
Kompatibel mit gängigen Hydraulikmedien wie mineralischem Hydrauliköl, Wasser-Ethylenglykol, Phosphatestern und synthetischen Estern.
Dieser Filter ist eine ideale Wahl für die folgenden Branchen und Geräte:
• Kontinuierliche Produktionsprozesse: Stahlmetallurgie (Stranggussmaschinen, Walzwerke), Kunststoffspritzgussmaschinen, Gummivulkanisationsmaschinen, Druckgussmaschinen.
• Hochpräzises Hydrauliksystem: CNC-Werkzeugmaschinen, Servohydraulik, Prüfstand, Simulator.
• Wichtige Energiesysteme: Schiffslenkgetriebe, Hafenkräne, Haupthydrauliksysteme von Bergbaumaschinen.
• Als ultimativer Schutz für das System: Installiert nach dem Pumpenausgang oder vor kritischen Ventilgruppen (z. B. Servoventile, Proportionalventile) und dient als letzte Verteidigungslinie.
1. Systembetriebsdruck und Durchflussrate: Wählen Sie ein Modell mit einem Nenndruck, der höher als der maximale Druck des Systems ist, und einer Nenndurchflussrate, die der maximalen Durchflussrate des Systems entspricht oder diese überschreitet.
2. Filtrationsgenauigkeit: Bestimmen Sie die Filtrationsgenauigkeit basierend auf der Empfindlichkeit der geschützten Komponente (typischerweise 3–5 μm für Servosysteme, 10–20 μm für normale Ventile) und dem Systemkontaminationskontrollziel (z. B. ISO-Reinheitsgrad).
3. Anschlussgröße und Gewindestandard: Bestätigen Sie die Rohrschnittstellengröße (z. B. 1/2', 3/4', 1') und den Gewindetyp (NPT, BSPP, SAE), um eine ordnungsgemäße Übereinstimmung sicherzustellen.
4. Medium und Temperatur: Bestätigen Sie die Art des Hydrauliköls und den Temperaturbereich des Systembetriebs, um das geeignete Dichtungsmaterial auszuwählen.
1. Installationsort: Es wird empfohlen, es am Pumpenauslass vor dem Wegeventil zu installieren. Die Pfeilrichtung muss mit der Ölflussrichtung übereinstimmen.
2. Unterstützung: Bei größeren Filtern ist es ratsam, eine entsprechende Unterstützung in der Rohrleitung vorzusehen, um die Belastung der Gewindeschnittstelle zu verringern.
3. Abluft: Lösen Sie nach der Installation den Abluftstopfen am Filtergehäuse (falls vorhanden) leicht, lassen Sie das System unter niedrigem Druck arbeiten, um Luft auszustoßen, und ziehen Sie ihn dann fest.
1. Erstinbetriebnahme: Überprüfen Sie alle Anschlüsse auf Undichtigkeiten.
2. Tägliche Überwachung: Beobachten Sie regelmäßig den Status der Druckdifferenzanzeige. Wenn die Anzeige funktioniert oder die Druckdifferenz den empfohlenen Ersatzwert (normalerweise 0,35–0,5 MPa) erreicht, bereiten Sie sich auf den Wechsel vor.
3. Schaltvorgang: Drehen Sie bei laufendem System den Griff des Schaltventils sanft in eine andere Position. Bestätigen Sie, dass der Wechsel abgeschlossen ist, und ersetzen Sie dann das verstopfte Filterelement.
4. Austausch des Filterelements: Schließen Sie das Absperrventil des Filtergehäuses (falls vorhanden), lassen Sie den Restdruck im Filtergehäuse ab, und entfernen Sie es dann und ersetzen Sie es. Achten Sie auf die Reinigung der Dichtfläche und tragen Sie vor dem Einbau des neuen Filterelements eine kleine Menge sauberes Hydrauliköl auf den Dichtring auf.
5. Regelmäßige Inspektion: Überprüfen Sie regelmäßig das Aussehen des gesamten Filters und die Dichtheit der Anschlüsse.
| Artikelspezifikation | |
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| Filtertyp | Umschaltbarer (Duplex) Hochdruck-Inline-Filter |
| Nenndruck | 160 bar (DFDK-Typencode 3.X) / 315 bar (DFDK-Typencode 1.X & 2.X) |
| Ermüdungsfestigkeit | 10⁶ Druckzyklen von 0 bis Nenndruck |
| Temperaturbereich | –10 °C bis +100 °C (–30 °C bis –10 °C: pmax 157,5 bar) |
| Filterkopfmaterial | EN-GJS-400-15 |
| Material der Filterschale | Stahl |
| Wechselsystem | Kugelumschaltventil (T-Konfiguration optional) |
| Design der Filterschüssel | Zweiteilige Schüssel (Standard für DFDK 990–3690; optional für DFDK 660) |
| Filterelementstandards | ISO 2941, 2942, 2943, 3724, 3968, 11170, 16889 |
| Robben | NBR (Perbunan) |
| Typ der Verstopfungsanzeige | Differenzdruckanzeige VD (bis 420 bar Betriebsdruck) |
| Anzeigedruckeinstellung | 8 bar (andere Einstellungen auf Anfrage) |
| Installation | Inline-Installation |
| Druckausgleich | Druckausgleichsleitung (ab DFDK 330; optional für DFDK 160–280) |
Das umschaltbare Duplex-Design
ermöglicht eine kontinuierliche Filterung während des Elementaustauschs, wodurch Systemausfallzeiten vermieden werden und ein unterbrechungsfreier Betrieb in kritischen Anwendungen gewährleistet wird.
Hochdruck-Rohrleitungsschutz
Entwickelt für Hochdruck-Hydraulikkreise, entfernt effektiv Verunreinigungen und verlängert die Lebensdauer von Pumpen, Ventilen und Aktoren.
OEM-kompatible Ersatzlösung.
Formschlüssig und funktionskompatibel mit Hydac-Filtern der DFDK- und FMND-Serie, was die Wartung vereinfacht und die Austauschkosten senkt.
Hohe Schmutzaufnahmekapazität
Fortschrittliche Filterelemente fangen mehr Verunreinigungen ein, reduzieren die Austauschhäufigkeit und senken die Gesamtwartungskosten.
Robuste Industriekonstruktion
Das robuste Gehäuse hält rauen Betriebsbedingungen, Vibrationen und Druckschwankungen in anspruchsvollen Industrieumgebungen stand.
Optionale Überwachung und Anzeigen.
Unterstützt Differenzdruckanzeigen für eine rechtzeitige Wartung und hilft, Filterverstopfungen und Systemschäden zu verhindern.
Hydraulikaggregate: Kontinuierliche Ölfiltration für zentralisierte Hydrauliksysteme
Stahl- und Metallurgieanlagen: Hochdruckfiltration in Walzwerken und Verarbeitungslinien
Baumaschinen: Schutz für Pumpen und Ventile in Baggern und Ladern
Öl- und Gassysteme: Zuverlässige Filtration unter hohem Druck und Dauerbetrieb
Marine- und Offshore-Ausrüstung: Stabile Filtration in rauen und korrosiven Umgebungen
Der hydraulische Druckfilter vom Online-Schalttyp (Einbau mit Gewinde) übertrifft die Einzelfilterfunktion herkömmlicher Filter. Es vereint drei Grundwerte: kontinuierlichen Schutz, aktive Wartungswarnung und komfortable Bedienung. Durch die Eliminierung von Wartungsausfallzeiten werden die Geräteauslastung und die Produktionseffizienz direkt verbessert. Sein robustes Gewindeinstallationsdesign sorgt für langfristige Zuverlässigkeit in rauen Industrieumgebungen. Für alle Konstrukteure und Gerätemanager von Hydrauliksystemen, die höchste Systemzuverlässigkeit, die längste Komponentenlebensdauer und die niedrigsten Gesamtwartungskosten anstreben, ist es kein optionales Zubehör mehr, sondern eine strategisch wesentliche Komponente, um den langfristigen gesunden Betrieb des „Herzens“ und des „Nervensystems“ des Hydrauliksystems sicherzustellen.
A1: Das Kernmerkmal eines Online-Schaltfilters ist seine Fähigkeit zur „Online-Wartung“. Es besteht aus zwei parallelen Filterelementkammern und einem integrierten Umschaltventil. Die Unterschiede sind wie folgt:
• Gewöhnlicher Einrohrfilter: Beim Austausch des Filterelements muss die Anlage heruntergefahren, drucklos gemacht und die Maschine gestoppt werden, was zu einer Produktionsunterbrechung führt.
• Online-Schaltfilter: Wenn das Arbeitsfilterelement verstopft ist, kann durch Betätigen des Schaltventils der Ölkreislauf sofort auf das Standby-Filterelement umgeschaltet werden, ohne den Systembetrieb anzuhalten oder die Hydraulikleistung zu unterbrechen. Dann kann das verschmutzte Filterelement sicher ausgetauscht werden. Dies stellt die Kontinuität der Produktion oder des Anlagenbetriebs sicher, was den größten Wert darstellt.
A2: Es wird hauptsächlich an kritischen Hochdruckleitungen installiert, die einen ultimativen Schutz erfordern. Typische Standorte sind:
1. Pumpenauslass: Schützt alle nachgeschalteten Komponenten und ist die am häufigsten verwendete Position.
2. Vor der Präzisionsventilgruppe: Wird direkt vor Servoventilen, Proportionalventilen oder Patronenventilen installiert und dient als letzte Barriere.
3. Rücklaufölleitung (bitte bestätigen Sie, dass das Modell anwendbar ist): Wird zum Auffangen von Partikeln im Rücklauföl des Systems verwendet. Stellen Sie bei der Installation sicher, dass der auf dem Ventilkörper markierte Ölflusspfeil mit der tatsächlichen Systemflussrichtung übereinstimmt.
A3: Um die Leistungskompatibilität sicherzustellen, bestätigen Sie bitte die folgenden vier Punkte:
1. Arbeitsdruck und Durchflussrate: Der Nenndruck des ausgewählten Modells muss höher sein als der maximale Arbeitsdruck des Systems, und die Nenndurchflussrate sollte gleich oder geringfügig größer als die maximale Durchflussrate des Systems sein.
2. Filtergenauigkeit: Wählen Sie entsprechend den Anforderungen des geschützten Elements (z. B. 3 oder 5 Mikrometer für Servosysteme, 10 oder 20 Mikrometer für herkömmliche Systeme). Die Genauigkeit wird durch das Filterelement bestimmt, und das Filtergehäuse kann an Filterelemente unterschiedlicher Genauigkeit angepasst werden.
3. Schnittstellengröße und Gewindestandard: Dies ist der Schlüssel für die physische Verbindung. Die Rohrgewindespezifikation (z. B. 1' NPT, 3/4' BSPP) und der Gewindetyp müssen klar definiert sein, um eine perfekte Übereinstimmung zu gewährleisten. Andernfalls ist die Installation nicht möglich oder es kann zu Undichtigkeiten kommen.
4. Verträglichkeit mit dem Medium: Informieren Sie den Lieferanten über Ihren Hydrauliköltyp (Mineralöl, Wasser, Ethylenglykol usw.), um die Verträglichkeit des Dichtungsmaterials sicherzustellen.
A4: Das standardmäßige Schaltvorgangsverfahren ist wie folgt (Einzelheiten finden Sie im Produkthandbuch):
1. Beobachten Sie den Alarm: Wenn der Differenzdrucksensor (mechanischer Zeiger springt heraus oder die elektrische Signalleuchte leuchtet) anzeigt, dass das Filterelement verstopft ist und ausgetauscht werden muss, bereiten Sie sich auf den Wechsel vor.
2. Betätigen Sie das Umschaltventil: Drehen Sie bei laufendem System den Griff des Umschaltventils sanft und entschlossen (normalerweise 90° oder 180°) in die andere Position. Beim Umschalten werden Sie eine leichte Änderung des Ölflusses spüren.
3. Bestätigen Sie den Wechsel: Beobachten Sie das Manometer, um sicherzustellen, dass der Systemdruck normal bleibt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Arbeitslast nun vom sauberen Backup-Filterelement übernommen.
4. Tauschen Sie das verschmutzte Filterelement aus: Jetzt ist der Betrieb sicher. Schließen Sie den Kugelhahn des Filtergehäuses (falls vorhanden) oder lösen Sie das Filtergehäuse langsam, um den Restdruck abzulassen. Entfernen Sie dann das neue Filterelement und ersetzen Sie es. Stellen Sie nach dem Austausch den Sicherungszustand wieder her.
• Gewindedichtung: Wickeln Sie das Dichtungsband korrekt um die Gewinde oder tragen Sie das entsprechende Gewindedichtmittel auf (befolgen Sie das Prinzip „drei erste und zwei letzte“ und vermeiden Sie die ersten und letzten beiden Windungen), um eine dichte Abdichtung zu gewährleisten und gleichzeitig das Eindringen von Schmutz in das System zu verhindern.
• Rohrleitungsunterstützung: Bei größeren und schwereren Filtern wird empfohlen, die Rohrleitung in der Nähe des Einlasses und Auslasses zusätzlich zu stützen, um zu verhindern, dass das gesamte Gewicht und die Vibrationen der Rohrleitung ausschließlich auf die Gewindeschnittstelle des Filters ausgeübt werden.
• Reinigung: Stellen Sie vor der Installation sicher, dass die Rohranschlüsse und die Innenflächen der Filterschnittstellen sauber und frei von Schweißrückständen und Graten sind.
• Anziehen: Verwenden Sie geeignete Werkzeuge und vermeiden Sie ein zu festes Anziehen, da dies zu Schäden am Gewinde oder am Gehäuse führen kann.
A6: Mögliche Ursachen sind:
• Blockieren des Ventilkerns: Der Ventilkern kann aufgrund einer längeren Nichtumschaltung des Systems oder einer Verunreinigung des Öls leicht festsitzen. Sie können versuchen, den Griff vorsichtig hin und her zu bewegen oder ihn einige Male ohne Druck zu betätigen. Wenn es nicht funktioniert, müssen Sie die Sauberkeit des Öls überprüfen.
• Übermäßiger Druckunterschied: Bei extrem hohen Druckunterschieden kann es schwierig sein, umzuschalten. Der Schaltvorgang sollte frühzeitig durchgeführt werden, wenn die Druckdifferenzanzeige einen signifikanten Wert anzeigt.
• Druckverlust nach dem Umschalten: Möglicherweise befindet sich das Umschaltventil nicht in der richtigen Position oder die innere Dichtung ist beschädigt, sodass das Hochdrucköl direkt zurück zum Öltank geleitet wird. Sie müssen die Ventilposition überprüfen und bestätigen.
• Problem mit dem Filterelement: Das Ersatzfilterelement ist bereits verstopft oder nicht ordnungsgemäß installiert und erreicht nach dem Wechsel nicht die erforderliche Durchflussrate.
A7: Die Abdichtung ist entscheidend, um Leckagen zu verhindern:
1. Überprüfen Sie die Dichtfläche: Reinigen Sie vor dem Austausch die Dichtfläche an der Schnittstelle zwischen Filtergehäuse und Ventilkörper und stellen Sie sicher, dass keine Kratzer oder Reste des alten Dichtrings vorhanden sind.
2. Dichtring schmieren: Tragen Sie eine dünne Schicht sauberes Hydrauliköl auf den O-Ring des neuen Filterelements auf und setzen Sie es dann in das Filtergehäuse ein. Dadurch wird verhindert, dass sich der Dichtring beim Einbau verdreht oder abschert.
3. Manuell einschrauben: Schrauben Sie zunächst das Filtergehäuse mit der Hand in den Ventilkörper und achten Sie darauf, dass die Gewinde richtig ausgerichtet sind, um „Kratzer“ zu vermeiden.
4. Zum Schluss festziehen: Mit einem Werkzeug mit dem empfohlenen Drehmoment festziehen. Zu festes Anziehen führt zur Beschädigung des Gewindes oder zum Zerdrücken des Dichtrings.
A8: Das Filtergehäuse selbst hat bei normalem Gebrauch eine sehr lange Lebensdauer. Das Filterelement ist ein Verbrauchsartikel und sein Austauschzyklus ist nicht festgelegt. Es hängt von der Geschwindigkeit ab, mit der das System kontaminiert wird. Die einzige wissenschaftliche Grundlage für einen Austausch ist der Druckdifferenzindikator. Wenn der Druckdifferenzsensor einen Alarm auslöst, zeigt er an, dass das Filterelement seine Kapazität zur Aufnahme von Verunreinigungen erreicht. Es muss nach Plan gewechselt und ausgetauscht werden. Es ist strengstens verboten, den Betrieb nach dem Alarm fortzusetzen, da sonst das Bypassventil ausgelöst oder das Filterelement platzt und die Verunreinigungen direkt in das System gelangen.
A9: Ja, aber es muss bei der Bestellung gesondert vermerkt werden. Als Dichtungsmaterial kommt standardmäßig Nitrilkautschuk zum Einsatz, der für Mineralöle geeignet ist. Für Medien wie Wasserglykol und Phosphatester müssen Sonderausführungen gewählt werden, die mit Dichtringen aus Fluorkautschuk oder anderen Sonderwerkstoffen ausgestattet sind. Andernfalls korrodiert der Dichtungsring schnell, dehnt sich aus und versagt, was zu schwerwiegenden Undichtigkeiten führt.