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DSG-03-Serie
YUKEN
Bei den hydraulischen elektromagnetischen Wegeventilen der DSG-03-Serie handelt es sich um direkt wirkende Ventile, die von Nasselektromagneten angetrieben werden und speziell für die zuverlässigen Richtungssteuerungsanforderungen in industriellen Hydrauliksystemen mit hohem Druck und hohem Durchfluss entwickelt wurden. Diese Ventilreihe betätigt die Spule direkt durch den vom erregten Elektromagneten erzeugten Schub, ändert den Verbindungszustand des Hydraulikölkreislaufs und steuert so präzise die Bewegungsrichtung sowie den Start und Stopp der Betätigungselemente wie Hydraulikzylinder oder Hydraulikmotoren. Mit ihrem optimierten Flusswegdesign, den leistungsstarken Elektromagneten und der kompakten Struktur findet die DSG-03-Serie breite Anwendung in verschiedenen Industriebereichen, darunter Baumaschinen, Spritzguss, metallurgische Geräte und Pressen.
Der Kern des elektromagnetischen Wegeventils der DSG-03-Serie ist eine Schieberventilstruktur. Im Inneren des Ventilkörpers befindet sich ein präziser Ventilkern, der axial in der Ventilhülse gleiten kann. Der Ventilkörper verfügt normalerweise über vier Hauptölanschlüsse: Druckölanschluss (P), Tankrücklaufanschluss (T) und zwei Arbeitsölanschlüsse (A und B).
• Normalzustand (Elektromagnet stromlos): Der Ventilkern wird durch die Rückstellfeder in der voreingestellten „Neutral“- oder Ausgangsposition gehalten. Zu diesem Zeitpunkt bilden die Ölanschlüsse spezifische Ein-Aus-Beziehungen entsprechend der „Neutralfunktion“ des Ventils (z. B. O-Typ, H-Typ, Y-Typ usw.) und der Aktuator befindet sich in einem gestoppten oder bestimmten Zustand.
• Richtungsänderung (Elektromagnet erregt): Wenn die Spule des Elektromagneten auf einer Seite erregt wird, drückt die erzeugte elektromagnetische Kraft die Spule durch die Schubstange, um die Federkraft zu überwinden und in eine andere Arbeitsposition zu gelangen. Die Anschlussverhältnisse des Ölkreislaufs ändern sich entsprechend. Das Drucköl fließt vom P-Anschluss zum A- oder B-Anschluss und treibt den Aktuator an, während das Öl vom anderen Arbeitsanschluss durch den T-Anschluss zum Tank zurückfließt.
Vorteile des nassen elektromagnetischen Eisens: Der Anker und die Schubstange seines elektromagnetischen Eisens arbeiten vollständig in Hydrauliköl getaucht. Diese Konstruktion weist nicht nur eine hervorragende Wärmeableitungsleistung und ein geringes Arbeitsgeräusch auf, sondern verbessert durch die Schmier- und Dämpfungswirkung des Öls auch die Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Elektromagneteisens erheblich.
Durch den Einsatz eines nassen elektromagnetischen Eisens mit hohem Schub und einer hochfesten Rückholfeder sowie einem optimierten 5-Kammer-Ventilkörper-Strömungskanaldesign wird eine hervorragende Leistung erzielt, die eine maximale Durchflussrate von 120 l/min bei einem Systemdruck von bis zu 31,5 MPa (ca. 315 bar) stabil durchlässt. Der Arbeitsdruck einiger neuer Modelle kann sogar auf 35 MPa erhöht werden.
Der vernünftige interne Strömungskanal reduziert effektiv den Druckverlust (Druckabfall) beim Durchströmen des Öls, der im Vergleich zur vorherigen Produktgeneration um etwa 10 % reduziert werden kann, was zur Verbesserung der Energieeffizienz des gesamten Hydrauliksystems beiträgt.
Starke Anti-Verschmutzungsfähigkeit: Das leistungsstarke elektromagnetische Eisen- und Federdesign sorgt dafür, dass der Ventilkern auch dann zuverlässig funktioniert und ein Verklemmen verhindert wird, selbst wenn das Öl eine gewisse Menge an Verunreinigungen enthält.
Hervorragende Schutzleistung: Das Elektromagnetteil entspricht der Schutzart IP65 und verhindert wirksam das Eindringen von Staub und Wasserspritzern aus allen Richtungen, sodass es für raue Industrieumgebungen geeignet ist. Einige Modelle können für noch höhere Schutzstufen auch mit IP67-Steckern ausgestattet werden.
Betrieb in einem breiten Temperaturbereich: Das Standardmodell kann stabil in einem mittleren Temperaturbereich von -20℃ bis +80℃ betrieben werden, und es sind speziell abgedichtete Modelle erhältlich, um sich an Umgebungen mit höheren oder niedrigeren Temperaturen anzupassen.
Verschiedene Ventilkernfunktionen: Bieten verschiedene Typen an, z. B. Vierwegeventile mit zwei Positionen (2B2), Vierwegeventile mit drei Positionen (3C2, 3C3, 3C4, 3C6 usw.) und erfüllen die Anforderungen verschiedener Hydraulikkreisläufe wie Druckhalten, Entlasten, Differenzial und Schwimmen.
Vollständige Spannungsspezifikationen: Unterstützt mehrere Spannungsspezifikationen, einschließlich DC (DC12V, DC24V) und AC (AC110V, AC220V, AC240V), und kann AC/DC-Universalspulen (RQ-Typ) zur Anpassung an verschiedene Stromversorgungsszenarien bereitstellen.
Flexible Installation und Schnittstelle: Verwendet hauptsächlich Platteninstallation gemäß ISO 4401-Standard, mit stabiler Verbindung und einfacher Integration. Mittlerweile bietet es eine Vielzahl von Verkabelungsmethoden, einschließlich Anschlusskastentyp, DIN-Steckertyp, M12-Steckertyp und Deutsch-Steckertyp mit besserer Wasserdichtigkeit, was die Verkabelung vor Ort erleichtert.
Neben dem Standardmodell ist auch eine stoßfreie Ausführung (S-DSG-03) erhältlich. Durch ein spezielles Design unterdrückt es effektiv die Geräusche und Rohrvibrationen, die entstehen, wenn der Ventilkern die Richtung ändert, und eignet sich somit für Anwendungen mit hohen Anforderungen an den Schallschutz.
Im Folgenden sind die typischen technischen Parameter des universellen elektromagnetischen Wegeventils der Serie DSG-03 aufgeführt. Die konkreten Werte können je nach Modell und Hersteller leicht variieren.
| Parameterelement | Einheit | Parameterwert | Bemerkungen |
| Nenndurchmesser | mm | 10 (entspricht NG6) | Schnittstellengröße des Ventils |
| Maximaler Arbeitsdruck | MPa (bar) | 31,5 (315) | Einige Modelle können 35 MPa erreichen. |
| Maximal zulässiger Gegendruck (T-Anschluss) | MPa (bar) | 16 (160) | Druckgrenze der Rücklaufölleitung |
| Nenndurchfluss | L/min | 63 - 120 | abhängig vom jeweiligen Modell und Druckunterschied. |
| Maximale Schaltfrequenz | Zeiten/Minute | 240 (Standardtyp) / 120 (R-Typ-Elektromagnet) | |
| Spulenspannung | V | DC12, DC24, AC100, AC110, AC200, AC220, AC240 usw. | |
| Spulenleistung | W | ca. 15W (DC) und ca. 20VA (AC) | typische Werte |
| Arbeitsmedium | Mineralisches Hydrauliköl (ISO VG32, VG46 usw.), Wasserglykol, Phosphatesteröl (Sondertyp) | ||
| Mittlerer Temperaturbereich | °C | -20 ~ +80 (Standardtyp) | Es stehen Modelle für niedrige Temperaturen (-40 °C) und hohe Temperaturen (+120 °C) zur Verfügung. |
| Schutzklasse | IP65 (für den Elektromagnetteil) | Staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser | |
| Ventilkörpermaterial | Sphäroguss | ||
| Oberflächenhärte des Ventilkerns | HRC | ≥ 60 | Verschleißfeste Behandlung mit hoher Härte |
DSG: Seriencode, bezogen auf das elektromagnetische Wegeventil.
• 03: Spezifikationscode, der die Bohrungsgröße darstellt (03-Bohrung).
• 3C4: Ventilkernfunktion und Positionsnummerncode. „3“ steht für drei Positionen, „C“ steht für Vierwege und „4“ steht für eine bestimmte neutrale Funktion (z. B. H-Typ, bei dem die Anschlüsse P, A, B und T alle verbunden sind und das System entladen ist).
• D24: Elektromagnet-Spezifikation. „D“ steht für DC-Elektromagnet und „24“ steht für die Nennspannung von 24 V DC.
• N1: Installations- und Schnittstellenformular. „N1“ steht typischerweise für eine bestimmte Art von Schnittstellenstandard für die Schalttafelmontage.
50: Seriennummer des Designs oder Sonderoptionscode.
Die Hochdruck- und Hochdurchfluss-Magnetventile der DSG-03-Serie eignen sich für verschiedene industrielle Hydrauliksysteme, die eine zuverlässige Richtungssteuerung erfordern:
• Baumaschinen: Hydraulische Steuerung von Ausleger-, Stiel- und Drehmechanismen in Baggern, Ladern, Kränen und anderen Geräten.
• Kunststoffmaschinen: Steuerung von Aktionen wie Formschließen, Einspritzstempelbewegung und Auswurf in Spritzgießmaschinen.
Werkzeugmaschinenausrüstung: Richtungssteuerung der Ölzylinder für hydraulische Pressen, Biegemaschinen und Schermaschinen.
• Metallurgische Ausrüstung: hydraulische Hilfsgeräte für Stranggussmaschinen und Stahlwalzanlagen.
Weitere Bereiche der industriellen Automatisierung: Produktionslinien, Prüfstände, Decksmaschinen auf Schiffen usw.
Um das passende DSG-03-Modell für Ihr System auszuwählen, befolgen Sie bitte diese Schritte:
Arbeitsdruck: Der maximale Arbeitsdruck des Systems muss kleiner oder gleich dem Nenndruck des Ventils sein (31,5 MPa oder höher).
Durchflussbedarf: Wählen Sie den Nenndurchfluss des Ventils basierend auf dem maximalen Durchfluss des Systems, normalerweise mit einer Marge von 10 % bis 15 %.
Wählen Sie die Neutralpositionsfunktion (z. B. Druckhaltung vom O-Typ, Entlastung vom H-Typ, schwebender Zylinder vom Y-Typ usw.) und die Anzahl der Positionen (zwei Positionen oder drei Positionen) entsprechend den Konstruktionsanforderungen des Hydraulikkreises.
Spannung: Wählen Sie DC (Gleichstrom) oder AC (Wechselstrom) und den entsprechenden Spannungspegel basierend auf der Stromversorgung vor Ort.
Schutz und Explosionsschutz: Wählen Sie in feuchten und staubigen Umgebungen die Schutzart IP65 oder höher; Wählen Sie in brennbaren und explosiven Umgebungen explosionsgeschützte (EX) Modelle.
Bestimmen Sie, ob es sich um eine Plattenverbindung (N1/N2) oder eine Rohrverbindung (L1/L2) handelt, und überprüfen Sie die Abmessungen der Installationsfläche und die Gewindespezifikationen des Ölanschlusses.
Handelt es sich bei dem Medium um ein spezielles Hydrauliköl wie Phosphatester oder liegt die Umgebungstemperatur über dem Normbereich, sollte eine entsprechende Sonderausführung gewählt werden.
Vor der Montage: Reinigen Sie die Montagefläche des Ventils und die Systemleitungen gründlich, um sicherzustellen, dass keine Verunreinigungen oder Grate vorhanden sind. Es wird empfohlen, dass die Ölreinheit NAS 9 oder höher erreicht und vor dem Ventil ein Filter mit einer Genauigkeit von mindestens 10 μm installiert wird.
Bei der Montage: Ziehen Sie die Montageschrauben gleichmäßig über Kreuz in mehreren Schritten an. Das Drehmoment muss den angegebenen Anforderungen entsprechen, um eine Verformung des Ventilkörpers zu verhindern, die zu einem Verklemmen des Ventilkerns führen könnte.
Verkabelung: Überprüfen Sie unbedingt die Spannung auf dem Typenschild der Spule und schließen Sie die Stromversorgung korrekt an. Achten Sie bei Gleichstrom-Elektromagneten auf die Polarität. Stellen Sie sicher, dass die Verkabelung fest sitzt, um ein Lösen aufgrund von Vibrationen zu verhindern.
Das Ventil darf nicht außerhalb seines Nenndrucks, seiner Durchflussrate und seiner Nennspannung betrieben werden.
Beachten Sie, dass der Gegendruck des Rücklauföls am T-Anschluss den zulässigen Wert (normalerweise < 1,6 MPa) nicht überschreiten darf. Übermäßiger Gegendruck beeinträchtigt die Reversierung und Rückstellung.
Die Modelle mit manuellen Schubstangen sind nur für Debugging- oder Notfallzwecke vorgesehen. Es ist strengstens verboten, den manuellen Mechanismus zu betätigen, wenn der Strom eingeschaltet ist.
Überprüfen Sie regelmäßig den Temperaturanstieg des Elektromagneten, ob äußere Leckagen am Ventilkörper vorliegen und ob der Betrieb normal ist.
Bei trägem, unvollständigem Reversieren oder ungewöhnlichen Geräuschen sollte zunächst die Sauberkeit des Öls und der Zustand des Elektromagneten überprüft werden.
Demontage und Wartung müssen durchgeführt werden, nachdem die Stromversorgung unterbrochen und der Systemdruck vollständig abgelassen wurde, und der Vorgang sollte in einer sauberen Umgebung durchgeführt werden.
| Fehlerphänomen | Mögliche Ursachen | Lösungen |
| Ventil ändert die Richtung nicht | 1. Der Elektromagnet wird nicht mit Strom versorgt oder die Spule ist durchgebrannt. 2. Die Spannung ist zu niedrig. 3. Der Ventilkern ist durch Verunreinigungen verklebt. 4. Die Rückstellfeder ist gebrochen. |
1. Überprüfen Sie den Stromkreis und die Sicherung und messen Sie den Spulenwiderstand. 2. Überprüfen Sie die Versorgungsspannung. 3. Zerlegen und reinigen Sie den Ventilkern und das Ventilgehäuse. 4. Ersetzen Sie die Feder. |
| Langsamer Rückwärtsgang | 1. Unzureichende elektromagnetische Kraft (Niederspannung). 2. Zu hohe Ölviskosität oder zu niedrige Temperatur. 3. Leichter Verschleiß an der Spule oder dem Ventilkörper. |
1. Spannung auf den Nennwert einstellen. 2. Erhitzen Sie das Öl oder ersetzen Sie es durch ein Öl mit geeigneter Viskositätsklasse. 3. Überprüfen und ersetzen Sie verschlissene Teile. |
| Übermäßige interne Leckage | 1. Das Passungsspiel zwischen Ventilkern und Ventilkörper hat sich aufgrund von Verschleiß vergrößert. 2. Der Dichtring ist beschädigt. |
1. Ersetzen Sie den Ventilkern oder die Ventilkörperbaugruppe. 2. Ersetzen Sie die Dichtungsteile. |
| Externe Leckage: | 1. Der Dichtring auf der Montagefläche ist beschädigt oder die Klemmkraft ist ungleichmäßig. 2. Die Dichtung an der Magnetstößelstange ist beschädigt. |
1. Ersetzen Sie den Dichtungsring und ziehen Sie die Schrauben gleichmäßig fest. 2. Ersetzen Sie die Magnetbaugruppe oder die Dichtung. |
| Ungewöhnliches Geräusch | 1. Auf der Kontaktfläche des Elektromagneten befinden sich Fremdkörper. 2. Die Spannung ist zu hoch, was zu starken Auswirkungen auf den Elektromagneten führt. 3. Der Systemdruck schwankt oder es befindet sich Luft im System. |
1. Reinigen Sie den Elektromagneten. 2. Passen Sie die Spannung an. 3. Entfernen Sie die Luft aus dem System und überprüfen Sie die Druckstabilisierungsvorrichtung. |
Die elektromagnetischen Wegeventile der DSG-03-Serie werden in strikter Übereinstimmung mit Industriestandards entwickelt und hergestellt. Bevor jedes Produkt das Werk verlässt, wird es strengen Druckfestigkeitstests, Dichtheitstests und Aktionsleistungstests unterzogen, um seine Zuverlässigkeit sicherzustellen. Der Hersteller kann je nach Kundenwunsch Produkte bereitstellen, die bestimmte Industriestandards erfüllen (z. B. CE, ATEX-Zertifizierung für Explosionsschutz usw.). Für spezifische Modellparameter, Leistungskurven und Zertifizierungsinformationen wird empfohlen, die neuesten Produktmuster oder offiziell veröffentlichten technischen Daten zu konsultieren.
A1: Das DSG-03 ist ein direkt wirkendes hydraulisches Wegeventil mit Nassmagnetantrieb. Seine Kernkomponente ist eine präzise gefertigte Spule, die im Ventilkörper gleiten kann. Wenn der Magnet stromlos ist, bleibt der Schieber unter der Wirkung einer Rückstellfeder in der neutralen Position (Ausgangsposition). Wenn eine Seite des Magneten erregt wird, treibt die elektromagnetische Kraft die Spule direkt in Bewegung, wodurch sich die Verbindung zwischen dem Druckölanschluss (P), dem Rücklaufölanschluss (T) und den beiden Arbeitsölanschlüssen (A, B) ändert und die Bewegungsrichtung hydraulischer Aktuatoren wie Zylinder und Motoren präzise gesteuert wird. Das „Nass-Typ“-Design bedeutet, dass der Magnet mit Hydrauliköl gefüllt ist, was Vorteile wie eine gute Wärmeableitung, geringe Geräuschentwicklung und eine lange Lebensdauer bietet.
A2: Die DSG-03-Serie ist auf die anspruchsvollen Anforderungen industrieller Anwendungen ausgelegt. Seine typischen Parameter sind: Der maximale Arbeitsdruck kann bis zu 31,5 MPa (ca. 315 bar) erreichen, und einige Modelle können 35 MPa erreichen; Der Nenndurchflussbereich liegt zwischen 63 und 120 l/min. Dadurch eignet es sich hervorragend für den Einsatz in Baumaschinen (Bagger, Kräne), Kunststoffmaschinen (Spritzgussmaschinen), metallurgischen Geräten, Hochleistungspressen, Werkzeugmaschinen und anderen industriellen Automatisierungssystemen, die eine zuverlässige Steuerung von Ölkreisläufen mit hohem Druck und großem Durchfluss erfordern.
A3: Die Modellauswahl ist entscheidend für die Gewährleistung der Systemkompatibilität. Bitte konzentrieren Sie sich auf folgende Punkte:
1. Systemdruck und -durchfluss: Stellen Sie sicher, dass der maximale Arbeitsdruck und der Nenndurchfluss des Ventils die maximalen Anforderungen Ihres Systems vollständig abdecken. Es wird empfohlen, einen angemessenen Spielraum zu lassen.
2. Funktion des Ventilkerns: Auswahl basierend auf der Funktion des Hydraulikkreises. Beispielsweise wird die „O-Typ“-Neutralfunktion (3C2) zur Druckhaltung des Aktuators verwendet; die „H-Typ“-Neutralfunktion (3C4) entlastet das System; Die „Y-Typ“-Funktion (3C3) verbindet beide Kammern des Zylinders mit dem Tank und lässt ihn schwimmen.
3. Elektrische Spezifikationen: Wählen Sie die Spannung (z. B. DC24V oder AC220V) und den Spulentyp basierend auf der Stromversorgung vor Ort. Überprüfen Sie in rauen Umgebungen (staubig, feucht) den Schutzgrad des elektromagnetischen Teils (Standard ist IP65).
4. Installation und Schnittstelle: Bestätigen Sie, ob es sich um eine plattenmontierte Installation (gemäß ISO 4401-Standard) oder eine andere Methode handelt, und überprüfen Sie die Gewindespezifikationen des Ölanschlusses.
5. Mediums- und Umgebungstemperatur: Stellen Sie sicher, dass das Dichtungsmaterial des Ventils mit dem von Ihnen verwendeten Hydrauliköl (Mineralöl, Wasser-Glykol usw.) kompatibel ist und stellen Sie sicher, dass die Betriebstemperatur im zulässigen Bereich des Ventils liegt (Standardtyp ist -20 °C bis +80 °C).
A4: Dies ist ein typischer Modellcode und die Bedeutung jedes Teils ist wie folgt:
• DSG: Seriencode für elektromagnetisches Wegeventil.
• 03: Größencode der Durchgangsbohrung (entsprechend der NG6-Schnittstelle).
• 3C4: Funktionscode der Ventilspule. „3“ steht für drei Positionen, „C“ steht für vier Wege und „4“ steht für eine bestimmte neutrale Funktion (normalerweise H-Typ, mit P-, A-, B- und T-Anschlüssen, die alle offen sind und das System entladen ist).
• D24: Elektromagnet-Spezifikation. „D“ steht für Gleichstrom und „24“ steht für 24V-Spannung.
• N1: Installations- und Schnittstellenformcode (bezieht sich normalerweise auf eine bestimmte Art von Schalttafelmontagestandard).
50: Designsequenz oder Sonderoptionscode.
A5: Eine ordnungsgemäße Installation ist die Voraussetzung für einen zuverlässigen Betrieb:
• Sauberkeit: Die Montagefläche, Verbindungen und Rohrleitungen des Ventils müssen vor dem Einbau gründlich gereinigt werden, um sicherzustellen, dass keine Verunreinigungen oder Grate vorhanden sind. Es wird empfohlen, dass die Ölreinheit des Systems NAS 9 oder höher erreicht.
• Anziehen: Schrauben über Kreuz einbauen und in mehreren Schritten gleichmäßig anziehen. Das Drehmoment muss den angegebenen Anforderungen entsprechen, um eine Verformung des Ventilkörpers zu verhindern, die zu einem Verklemmen des Ventilkerns führen könnte.
• Ölrücklaufdruck: Es muss unbedingt sichergestellt werden, dass der Gegendruck am Ölrücklaufanschluss (T-Anschluss) den zulässigen Wert (typischerweise 1,6 MPa) nicht überschreitet. Übermäßiger Gegendruck kann die normale Verschiebung und Rückstellung des Ventilkerns beeinträchtigen.
Verkabelung: Überprüfen Sie die Spulenspannung und schließen Sie sie richtig an. Achten Sie bei Gleichstrom-Elektromagneten auf die Polarität.
A6: Dies ist ein häufiger Fehler. Mögliche Ursachen und Schritte zur Fehlerbehebung sind wie folgt:
1. Elektrisches Problem: Überprüfen Sie zunächst, ob die Magnetspule unter Spannung steht, messen Sie den Spulenwiderstand, um festzustellen, ob sie durchgebrannt ist, und prüfen Sie, ob die Versorgungsspannung den Nennwert erreicht (niedrige Spannung kann zu unzureichendem elektromagnetischem Schub führen).
2. Ölproblem: Prüfen Sie, ob die Ölviskosität zu hoch ist (insbesondere beim Anfahren bei niedrigen Temperaturen) oder ob das Öl stark verschmutzt ist. Verunreinigungen können dazu führen, dass der Ventilkern festklebt. Überprüfen Sie, ob die Öltemperatur normal ist.
3. Mechanisches Problem: Der Ventilkern oder das Ventilgehäuse sind möglicherweise abgenutzt, was zu einem Festsitzen oder einer erhöhten internen Leckage führen kann. Möglicherweise ist auch die Rückstellfeder ermüdet oder gebrochen.
4. Systemproblem: Überprüfen Sie, ob der Rückdruck des Öls zu hoch ist oder ob der Systemdruck zu stark schwankt.
A7: Vorbeugende Wartung ist entscheidend:
• Halten Sie das Öl sauber: Überprüfen Sie regelmäßig den Verschmutzungsgrad des Öls und tauschen Sie das Filterelement rechtzeitig aus. Dies ist die wirksamste Maßnahme, um die Lebensdauer des Ventils sicherzustellen.
Regelmäßige Inspektion: Achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche während des Betriebs, spüren Sie, ob der Temperaturanstieg des Elektromagneten zu hoch ist (wenn er zu heiß zum Anfassen ist, ist er abnormal) und beobachten Sie, ob am Ventilkörper und an der Schnittstelle äußere Undichtigkeiten vorliegen.
Korrekter Betrieb: Es ist strengstens verboten, das Ventil außerhalb seiner Nennparameter zu verwenden. Modelle mit manuellen Schubstangen sind nur für Debugging- oder Notfallzwecke vorgesehen. Betreiben Sie sie nicht im eingeschalteten Zustand.
Langfristige Stilllegung: Wenn das Gerät längere Zeit nicht verwendet wird, wird empfohlen, Rostschutzmaßnahmen zu ergreifen und das Ventil regelmäßig kurz zu betätigen, um ein Zusammenkleben der Dichtungsteile zu verhindern.
A8: Der Hauptunterschied liegt in den dynamischen Eigenschaften beim Rückwärtsfahren:
• Standardtyp: Schnelle Rückfahrgeschwindigkeit und schnelle Reaktion.
• Stoßfreier Typ (S-Typ): Durch ein spezielles Design (z. B. Optimierung des Drosselschlitzes des Ventilkerns) wird die Schaltgeschwindigkeit verlangsamt, wodurch Druckstöße, Geräusche und Rohrleitungsvibrationen, die im Moment des Schaltens entstehen, effektiv reduziert werden.
So wählen Sie: Wenn Ihr System hohe Anforderungen an den Lärmschutz stellt oder wenn die Rohrleitung lang und anfällig für Wasserschläge ist, wird empfohlen, den stoßfreien Typ zu wählen. Es bietet einen besseren Schutz für Systemkomponenten und Rohrleitungen, allerdings erhöht sich die Reversierzeit geringfügig.
A9: Ja, aber Sie müssen das entsprechende Sondermodell auswählen. Die Dichtungsmaterialien des Standard-DSG-03-Ventils sind in der Regel für mineralisches Hydrauliköl ausgelegt. Bei schwer brennbaren Hydraulikölen wie Wasserglykol (HFC) oder Phosphatester (HFD) müssen die Dichtungsmaterialien (wie Butylkautschuk, Fluorkautschuk usw.) und bestimmte Metalloberflächenbehandlungen speziell angepasst werden, um der Korrosion und Quellung des Mediums zu widerstehen. Achten Sie bei der Auswahl des Modells darauf, dem Lieferanten den Medientyp klar mitzuteilen.
A10: Es wird empfohlen, über die folgenden Kanäle Unterstützung zu suchen:
1. Offizielle Kanäle: Kontaktieren Sie die autorisierten Händler oder Hersteller des Produkts, um die neuesten Produktmuster, technischen Handbücher und CAD-Zeichnungen zu erhalten.
2. Ersatzteile: Bei Reparaturen wird empfohlen, Originaldichtungssätze und Magnetbaugruppen oder gleichwertige Qualität zu verwenden, um die Leistung sicherzustellen. Für eine genaue Ersatzteilbestellung ist die Angabe der vollständigen Modelltypenschildinformationen auf dem Ventil von entscheidender Bedeutung.
3. Technischer Support: Bei komplexen Systemfehlern oder Auswahlfragen hilft die Bereitstellung detaillierter Systemschemata, Betriebsbedingungen und Fehlersymptome den Technikern, genauere Diagnosen und Vorschläge zu geben.