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MDP-Hydraulik
Der Fünf-Sterne-Radialkolben-Hydraulikmotor mit Innenkurve (oft einfach als „Fünf-Sterne-Motor“ oder „Innenkurvenmotor“ bezeichnet) ist eine hydraulische Betätigungskomponente mit niedriger Drehzahl und hohem Drehmoment. Sein Kernmerkmal liegt in der Verwendung interner Kurvenführungsschienen und einer radial angeordneten Kolben-Rollen-Anordnung. Der Motor wird durch Hochdrucköl angetrieben, um den Kolben zu drücken. Die Rollen am Ende des Kolbens rollen entlang einer festen inneren Kurvenbahn und wandeln den Flüssigkeitsdruck direkt in Drehmoment für die Drehung der Antriebswelle um. Aufgrund seiner herausragenden Vorteile wie hohes Drehmoment, niedrige Drehzahl, gleichmäßiger Betrieb und hohe Anlaufeffizienz eignet es sich besonders für Getriebesysteme, die hohe Lasten, niedrige Drehzahlen und Direktantrieb erfordern. Es ist eine zentrale Antriebskomponente in Bereichen wie Baumaschinen, Bergbaumaschinen und Schiffsdeckmaschinen.
Hochdrucköl strömt durch die Verteileröffnungen am Ventilschaft (oder Ventilteller) und wird in bestimmten Phasenwinkeln in die Zylinderhohlräume verteilt.
Der Kolben in der Ansaugzone fährt unter dem Öldruck nach außen, wobei seine obere Rolle fest gegen die feste, fünfzackige, sternförmige (oder vieleckige) innere Kurvenbahn im Zylinder drückt.
Die gekrümmte Oberfläche der inneren Laufbahn zwingt die Rolle (zusammen mit dem Kolben), eine tangentiale Kraftkomponente senkrecht zur Kolbenachse zu erzeugen. Diese Tangentialkraft wirkt auf den Zylinderkörper (oder wird über den Querträger und die Pleuelstange direkt auf die Abtriebswelle übertragen) und erzeugt ein Antriebsdrehmoment.
Während sich die Abtriebswelle dreht, dreht sich der Verteilungsmechanismus synchron und verteilt das Hochdrucköl sukzessive an den nächsten Kolben, der in die Ansaugzone eintritt, und verbindet dabei den fertigen Arbeitszylinderhohlraum mit dem Ölrücklaufweg. Der Kolben zieht sich unter der Wirkung der gekrümmten Oberfläche der Schiene zurück. Mehrere Kolben wechseln sich ständig beim Öleinlass und -ausstoß mit unterschiedlichen Phasenwinkeln auf der Spur ab und treiben so die Abtriebswelle in eine kontinuierliche und gleichmäßige Drehung.
Die Drehzahl des Motors kann durch Änderung der Größe des Eingangsstroms angepasst werden; Die Vorwärts- und Rückwärtsdrehung des Motors kann durch Ändern der Richtung des Öleinlasses und -rücklaufs erreicht werden.
Dies ist die Kernkomponente des Motors. In der Regel handelt es sich um einen fünf- oder mehrsternförmigen Nockenring, dessen Kurve präzise gestaltet ist (z. B. eine Kurve mit gleicher Beschleunigung – konstanter Geschwindigkeit – gleicher Verzögerung), die eine gleichmäßige und gleichmäßige Drehmomentabgabe gewährleistet und mehrere Hübe ermöglicht, wodurch jeder Kolben innerhalb einer einzigen Umdrehung mehrfach Arbeit verrichten kann, was die Drehmomentdichte und die Stabilität bei niedrigen Drehzahlen deutlich erhöht.
Die Kolben sind radial im Zylinder angeordnet und haben an den Enden Rollen. Die Rollen haben Rollreibung mit der inneren Kurvenbahn, was zu geringem Reibungsverlust, hoher mechanischer Effizienz und langer Lebensdauer führt. Die Anzahl der Kolben ist normalerweise eine gerade Zahl (z. B. 10) und gleichmäßig verteilt.
Normalerweise handelt es sich um eine Ölverteilerwelle oder eine stirnseitige Ölverteilerscheibe. Es dreht sich synchron mit der Abtriebswelle, verteilt das Drucköl in der Einlassphase präzise auf die Zylinderhohlräume und saugt in der Auslassphase das Rücklauföl aus den Zylinderhohlräumen ab. Die Genauigkeit des Strömungsverteilungsmechanismus wirkt sich direkt auf den volumetrischen Wirkungsgrad und die Leistung des Motors bei niedrigen Drehzahlen aus.
Bei einigen Konstruktionen wird die von den Kolben erzeugte Tangentialkraft direkt über den Querträger oder die Pleuelstange auf das Exzenterrad der Abtriebswelle übertragen. Durch diese Struktur kann die Abtriebswelle nur Drehmoment und keine Radialkraft aufnehmen, was zu einer längeren Lagerlebensdauer führt.
Die Gehäusestruktur ist stabil und dient zur Lagerung der inneren Kurvenschiene und der Lager. Die Abtriebswelle wird in der Regel von groß dimensionierten Hochleistungslagern getragen, um enormen radialen und axialen Belastungen standzuhalten.
Einige Modelle verfügen über eine durchgehende Wellenschnittstelle, die den Anschluss anderer hydraulischer Komponenten (z. B. einer Ölnachfüllpumpe oder eines anderen Motors) an derselben Wellenleitung ermöglicht.

Produktspezifikationen:

• Extrem hohe Drehmomentdichte: Das mehrfach wirkende Innenkurvendesign ermöglicht eine große einzelne Rotationsverschiebung und ermöglicht so die Erzeugung eines erheblichen Drehmoments in einem kompakten Volumen. Die Leistungsdichte ist der von Getriebemotoren und Lamellenmotoren weit überlegen.
• Hervorragende Stabilität bei niedrigen Geschwindigkeiten: Mehrere Kolben arbeiten abwechselnd nacheinander, mit einer hohen Anzahl von Hüben und minimalen Drehmomentschwankungen. Es kann auch bei extrem niedrigen Drehzahlen (sogar unter 1 U/min) reibungslos laufen, ohne dass es zu „Schlupf“-Phänomenen kommt.
• Hohes Anlaufdrehmoment: Der mechanische Wirkungsgrad beim Anfahren ist hoch und das Anlaufdrehmoment kann über 90 % des theoretischen Drehmoments erreichen. Dies eignet sich besonders für Startbedingungen mit hoher Belastung.
• Direktantriebsfähigkeit: Das Drehmoment ist stark genug, um die Räder, Trommeln, Raupenkettenräder usw. direkt anzutreiben, wodurch ein großes mechanisches Getriebe überflüssig wird, das System vereinfacht und die Übertragungseffizienz verbessert wird.
• Hervorragende variable Anpassungsfähigkeit: Durch den servovariablen Mechanismus können einige Modelle stufenlose oder stufenvariable Funktionen erreichen (durch Änderung der Anzahl der effektiven Kolben oder der Anzahl der Betätigungen), wodurch der Geschwindigkeitsregulierungsbereich erweitert wird.
• Hohe Steifigkeit und Schlagfestigkeit: Die Struktur ist robust, das interne Ölkompressionsvolumen ist klein, die Geschwindigkeitssteifigkeit ist gut, es reagiert schnell auf Laständerungen und kann starken Stoßbelastungen standhalten.
• Lange Lebensdauer und hohe Zuverlässigkeit: Das Hauptreibungspaar (Rolle – Schiene) steht in Wälzkontakt, was zu minimalem Verschleiß führt. Das robuste Design der Lager und des Gehäuses sorgt für Langlebigkeit in rauen Umgebungen.
• Baumaschinen: Fahrantriebe und Drehmechanismen für Bagger und Kräne; Trommelantriebe für Betonmisch- und Transportfahrzeuge; Vibrationsradantriebe für Walzen.
• Bergbau- und Hafenmaschinen: Bergbauwinden und Förderantriebe; Großfahrzeugantriebe für Hafenkrane und Schiffsbelader.
• Schiffs- und Meerestechnik: Direktantrieb für Deckmaschinen wie Ankerwinden, Winden, Ruderanlagen und Propeller.
• Land- und forstwirtschaftliche Maschinen: Der Schreitantrieb für Mähdrescher, das Vorschubwerk für Holzerntemaschinen.
• Sonderfahrzeuge: Radantrieb für Schwerlasttransportfahrzeuge, Nivelliereinrichtung für Windkraftanlagenfahrzeuge.
• Industrieausrüstung: Antrieb für Drehtische, Mischer und Wickelmaschinen mit großem Drehmoment.
1. Auswahlschritte:
Bestimmen Sie das Lastdrehmoment und die Drehzahl: Berechnen Sie das maximale Arbeitsdrehmoment und den maximalen Drehzahlbereich, der für die angetriebene Last erforderlich ist.
Berechnen Sie die erforderliche Verdrängung: Basierend auf dem maximalen Arbeitsdruck des Systems und dem erforderlichen Drehmoment verwenden Sie die Drehmomentformel, um die erforderliche Verdrängung zu berechnen. Hubraum (L/r) ≈ (Drehmoment Nm × 62,8) / Druck bar.
Überprüfen Sie den Drehzahlbereich: Stellen Sie sicher, dass die erforderliche Betriebsdrehzahl innerhalb des vom Motor zugelassenen Bereichs liegt.
Wählen Sie die Installations- und Verbindungsmethode: Wählen Sie basierend auf der Struktur des Hosts den Flanschtyp, den Nabentyp oder den Gehäuserotationstyp. Bestimmen Sie die Wellenverlängerungsform (Kegelrad, Flachkeil) und den Ölanschlussanschluss (Gewinde, Flansch).
Berücksichtigen Sie Zusatzfunktionen: ob Feststellbremse, Geschwindigkeitssensor, Ölablassanschluss, Kreuzgelenkantrieb usw. erforderliche Optionen sind.
Ausrichtung und Unterstützung: Die Abtriebswelle des Motors und die Lastwelle müssen genau ausgerichtet sein. Es wird empfohlen, eine flexible Kupplung zu verwenden. Stellen Sie sicher, dass auf der Lastseite eine ausreichende Abstützung vorhanden ist, um ein zusätzliches Biegemoment auf die Motorlager zu vermeiden.
Anschluss der Ölablassleitung: Der separate Ölablassanschluss (Ölrücklaufanschluss des Gehäuses) muss über eine ausreichend große Ölleitung direkt und reibungslos mit dem Öltank verbunden werden und der Gegendruck sollte den spezifizierten Wert des Produkts (typischerweise < 0,05 MPa) nicht überschreiten. Dies ist entscheidend für den Schutz der Wellendichtung.
Erstinbetriebnahme: Vor der Inbetriebnahme sollte das Gehäuse mit sauberem Hydrauliköl gefüllt werden.
• Ölreinheit: Dies ist die Lebensader, die die Lebensdauer des Ventiltriebs und des Kolbentriebs gewährleistet. Die Reinheit des Systemöls sollte mindestens NAS 1638 Klasse 8 oder ISO 4406 Klasse 19/17/14 oder höher entsprechen. Es müssen hochwertige Ölfilter verwendet werden.
• Schmieröl und Öltemperatur: Verschleißschutz-Hydrauliköl mit hohem Viskositätsindex (z. B. VG46 oder VG68) verwenden. Die normale Betriebsöltemperatur sollte zwischen 30 °C und 70 °C gehalten werden.
Gegendruckkontrolle: Der Rücklaufölweg muss einen bestimmten Gegendruck aufrechterhalten (normalerweise 0,5–1 MPa), um einen „losen Kontakt“ zu verhindern, wenn sich die Rolle von der Schienenoberfläche löst. Der Gegendruck sollte jedoch nicht zu hoch sein.
• Regelmäßige Wartung: Überprüfen Sie regelmäßig den festen Sitz der Verbindungsschrauben und prüfen Sie die Wellendichtung auf eventuelle Undichtigkeiten. Überprüfen Sie gemäß dem vom Hersteller empfohlenen Zeitplan (z. B. alle 2000 Betriebsstunden) die Ölqualität und ersetzen Sie das Filterelement. Überwachen Sie regelmäßig die Geräuschentwicklung, den Temperaturanstieg und die Ausgangsleistung des Motors.
• Fehlerdiagnose: Häufige Fehler sind unzureichende Ausgangsleistung, instabile Drehzahl, Leckage usw. Während der Fehlerbehebung muss zunächst überprüft werden, ob Systemdruck und -fluss normal sind, ob das Öl sauber ist und ob die Ölabflussleitung frei ist. Bei internem Verschleiß muss Fachpersonal eine Demontageinspektion durchführen.
A1: Dies ist ein Hydraulikmotor mit niedriger Drehzahl und hohem Drehmoment. Sein Kern liegt in der „Fünfstern“-Kurvenbahn im Inneren und der radialen Anordnung der Kolben-Rollen-Einheiten. Hochdrucköl drückt auf den Kolben, und die Rollen rollen entlang der inneren Kurvenbahn und erzeugen dabei eine Tangentialkraft, die die Welle in Drehung versetzt. Der Hauptvorteil besteht darin, dass es über ein extrem hohes Drehmoment verfügt, bei niedrigen Drehzahlen äußerst ruhig läuft, eine hohe Anlaufeffizienz aufweist und sich besonders für den Direktantrieb von Schwerlastgeräten eignet, ohne dass ein Getriebe erforderlich ist.
A2: Die wesentlichen Unterschiede liegen im Aufbau, im Drehmoment- und Drehzahlverlauf:
• Aufbau: Es handelt sich um einen Radialkolbentyp, bei dem die Kolben senkrecht zur Achse angeordnet sind; Die Kolben des Axialkolbenmotors sind achsparallel.
• Drehmoment und Geschwindigkeit: Es hat das maximale Drehmoment bei gleichem Volumen, aber die niedrigste Geschwindigkeit. Es handelt sich um einen typischen Motor mit niedriger Drehzahl und hohem Drehmoment. Axialkolbenmotoren haben eine höhere Drehzahl und ein mittleres Drehmoment; Getriebemotoren haben eine hohe Drehzahl, aber ein geringes Drehmoment und sind zudem kostengünstig.
• Anwendung: Es wird verwendet, um hochbelastbare rotierende Mechanismen mit niedriger Drehzahl (z. B. Räder, Trommeln) direkt anzutreiben. Axialkolbenmotoren werden häufig in geschlossenen Kreisläufen eingesetzt, die eine hohe Drehzahl und variable Geschwindigkeit erfordern (z. B. der Antrieb von Laufmaschinen). Getriebemotoren werden in Leichtlast- und Hochgeschwindigkeitsanwendungen eingesetzt.
• Variable Geschwindigkeit: Die Drehzahl kann durch Änderung der Fördermenge des Eingangsmotors angepasst werden. Je größer der Durchfluss ist, desto höher ist die Drehzahl.
• Richtungsänderung: Dies wird durch eine Änderung der Fließrichtung des Hydrauliköls erreicht, wodurch der Übergang von Vorwärtsdrehung zu Rückwärtsdrehung ermöglicht wird.
• Variables Modell: Ja, bei einigen Modellen kann die effektive Anzahl der Stößel oder die Anzahl der internen Kurvenoperationen mithilfe eines Servo-Variablenmechanismus geändert werden, wodurch stufenlose oder stufenvariable Funktionen erreicht werden. Dies ermöglicht einen erweiterten Geschwindigkeitsregelbereich oder eine Anpassung an unterschiedliche Arbeitsbedingungen.
A4: Der Kern der Auswahl besteht darin, das Lastmoment und die erforderliche Drehzahl aufeinander abzustimmen.
1. Berechnen Sie das erforderliche Drehmoment: Ermitteln Sie anhand des Lastwiderstands, des Übertragungsradius usw. das maximale Arbeitsdrehmoment (Einheit: Nm), das für den Antrieb benötigt wird.
2. Bestimmen Sie den Systemarbeitsdruck: Der maximale stabile Arbeitsdruck, den Ihr Hydrauliksystem bereitstellen kann (Einheit: bar).
3. Berechnen Sie die theoretische Verdrängung: Schätzen Sie mit der Formel: Erforderliche Verdrängung (L/r) ≈ (Erforderliches Drehmoment Nm × 62,8) / Systemdruck bar. Wählen Sie basierend auf den Berechnungsergebnissen die nächstgelegene, etwas größere Standard-Verdrängungsspezifikation.
4. Überprüfen Sie die Geschwindigkeit: Berechnen Sie die maximale Geschwindigkeit (U/min) basierend auf dem vom System bereitgestellten maximalen Durchfluss und der ausgewählten Verdrängung. Stellen Sie sicher, dass die Drehzahl innerhalb des zulässigen Drehzahlbereichs des Motors liegt.
A5:
• Nenndruck: Stellen Sie sicher, dass der Nenndruck und der Spitzendruck des Motors höher sind als der maximale Arbeitsdruck des Systems.
• Installations- und Verbindungsmethode:
◦ Installationsmethode: Flanschinstallation, Nabeninstallation oder Gehäuserotationstyp?
Art der Wellenverlängerung: Keilverzahnung (Spezifikation), Flachkeil oder Evolventenverzahnung?
◦ Ölanschlussanschluss: Werden Gewinde (z. B. G-Gewinde, NPT) oder SAE-Flansche verwendet?
• Hilfsfunktion: Ist die Integration einer Öffner-Lamellenbremse (für Feststellbremse) erforderlich? Ist der Einbau eines Geschwindigkeitssensors (zur Geschwindigkeitsrückmeldung) erforderlich?
• Drehrichtung: In der Regel wird die Standardrichtung angegeben. Wenn eine bestimmte Rotation erforderlich ist, muss dies bei der Auftragserteilung klar angegeben werden.
• Ölreinheit: Der Standard ist extrem hoch. Die Reinheit des Systemöls muss mindestens der Klasse NAS 1638 8 oder ISO 4406 19/17/14 entsprechen, um die präzisen Dosier- und Kolbenbaugruppen zu schützen.
• Rücklauföl-Gegendruck: Ein bestimmter Gegendruck (typischerweise 0,5–1,5 MPa) muss auf dem Rücklaufölweg des Motors aufrechterhalten werden, um Stöße und Geräusche durch „losen Kontakt“ zu vermeiden, wenn sich die Rollen von der inneren Kurvenschiene lösen. Der Gegendruck darf jedoch den in der Probe angegebenen Maximalwert nicht überschreiten.
• Ölablassleitung: Es muss eine separate Ölablassleitung (die Ölrücklaufleitung vom Gehäuse) eingerichtet werden, die das Öl direkt zurück zum Öltank leitet, und der Gegendruck der Ölablassleitung muss weniger als 0,05 MPa betragen.
A7: Ausrichtung, Ölablass und Erstschmierung sind entscheidend.
1. Strikte Ausrichtung: Die Abtriebswelle des Motors und die Lastwelle müssen über eine elastische Kupplung verbunden sein und der Koaxialitätsfehler muss so klein wie möglich gehalten werden (typischerweise <0,1 mm erforderlich). Eine schlechte Ausrichtung kann zu abnormalem Lagerverschleiß und Undichtigkeit der Wellendichtung führen.
2. Unabhängiger Ölablass: Der Ölablassanschluss muss über ein ausreichend großes Rohr auf separate, direkte und ungehinderte Weise mit dem Öltank verbunden werden. In der Mitte der Rohrleitung dürfen keine Filter oder Drosselventile eingebaut werden.
3. Erstölung: Vor dem Start muss das Motorgehäuse über die Ölablassöffnung oder eine spezielle Ölöffnung mit sauberem Hydrauliköl gefüllt werden, um sicherzustellen, dass die Innenlager und beweglichen Teile eine Erstschmierung erhalten.
1. Leerlaufeinlauf: Nachdem der Anschluss korrekt ist, starten Sie den Motor mit extrem niedrigem Druck (z. B. 1-2 MPa) und niedriger Drehzahl und lassen Sie ihn einige Minuten lang vorwärts und rückwärts laufen, um die Luft aus der Rohrleitung und dem Motorinnenraum zu verdrängen.
2. Allmähliche Belastung: Erhöhen Sie langsam den Systemdruck und die Durchflussrate, betreiben Sie eine Zeit lang in Stufen (z. B. 25 %, 50 %, 75 % des Nenndrucks) und führen Sie das Einfahren durch.
3. Überprüfen Sie den Betriebsstatus: Achten Sie während des gesamten Vorgangs auf ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen, überprüfen Sie alle Anschlüsse auf Undichtigkeiten und überwachen Sie, ob die Gehäusetemperatur im normalen Bereich liegt (normalerweise überschreitet der Temperaturanstieg 50 °C nicht).
4. Funktionsprüfung: Testen Sie, ob die Start-, Stopp-, Richtungs- und Geschwindigkeitsänderungsfunktionen (falls einstellbar) sowie die Bremslöse- und Bremsfunktionen des Motors normal sind.
• Öltyp: Es wird empfohlen, hochwertiges Anti-Verschleiß-Hydrauliköl mit einem Viskositätsindex (VI) über 90 zu verwenden (z. B. Typ HM oder HV). Die üblicherweise verwendeten Viskositätsklassen sind VG46 oder VG68, abhängig von der Umgebungstemperatur und dem Arbeitsdruck.
• Öltemperaturbereich: Die optimale Betriebsöltemperatur beträgt 40 °C bis 60 °C. Der zulässige Dauerarbeitstemperaturbereich liegt im Allgemeinen bei -20 °C bis +80 °C. Eine zu niedrige Öltemperatur führt zu Startschwierigkeiten. Ein zu hoher Wert beschleunigt die Alterung des Öls und verringert die Effizienz.
• Tägliche Inspektion: Überprüfen Sie bei jeder Schicht den Ölstand und die Öltemperatur auf ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen sowie auf Undichtigkeiten an den Wellendichtungen und Schnittstellenbereichen.
• Regelmäßige Inspektion und Austausch:
Öl und Filter: Abhängig von der Arbeitsumgebung wird normalerweise empfohlen, die Ölqualität alle 1.000 bis 2.000 Stunden oder mindestens alle sechs Monate zu überprüfen und das Hydrauliköl und alle Filter auszutauschen.
Befestigungselemente: Überprüfen Sie regelmäßig alle installierten Schrauben und Rohrverbindungen und ziehen Sie sie fest.
Leistungsüberwachung: Messen Sie regelmäßig die Drehzahl und das Drehmoment des Motors unter den Nennbetriebsbedingungen, um festzustellen, ob ein Leistungsabfall vorliegt, und prüfen Sie, ob das Leckagevolumen zugenommen hat, um den Leistungsstatus des Motors zu beurteilen.
1. Kavitation oder Ölansaugfehler: Schlechte Ölansaugung im System, verstopfter Filter oder niedriger Ölstand, was dazu führt, dass sich Luft mit dem Öl vermischt. Überprüfen Sie die Ölansaugleitung und den Ölstand im Öltank.
2. Unzureichender Gegendruck des Rücklauföls: Ein geringer Gegendruck im Rücklaufweg führt dazu, dass die Rollen an einer bestimmten Position den Kontakt zur inneren Kurvenbahn verlieren, was zu einem Aufprall führt. Überprüfen Sie den Gegendruck des Rücklauföls und erhöhen Sie ihn entsprechend (innerhalb des zulässigen Bereichs).
3. Interner Verschleiß oder Schaden: Verschleiß oder Schaden an den Lagern, Rollen oder der inneren Kurvenschiene. Demontage und Inspektion sind erforderlich.
4. Schlechte Ausrichtung während der Installation: Richten Sie die Installation neu aus.
1. Problem mit der Ölversorgung des Systems: Überprüfen Sie, ob die Hauptpumpe ausreichend Druck und Durchfluss liefert. Überprüfen Sie, ob das Hauptventil und das Überdruckventil richtig eingestellt sind oder ob Leckagen vorliegen.
2. Übermäßige interne Leckage im Motor: Die Strömungsverteilungs-Unterbaugruppe oder die Kolben-Unterbaugruppe weist übermäßigen Verschleiß auf, was zu einem größeren Spalt und einer Verringerung des volumetrischen Wirkungsgrads führt. Es ist notwendig, den volumetrischen Wirkungsgrad des Motors zu messen (den Unterschied in der Drehzahl unter Leerlauf- und Lastbedingungen).
3. Bremse nicht vollständig geöffnet: Wenn eine Bremse vorhanden ist, prüfen Sie, ob der Steueröldruck ausreichend ist und stellen Sie sicher, dass die Bremse vollständig geöffnet ist.
4. Übermäßige Last oder mechanische Blockierung: Überprüfen Sie, ob die Lastseite durch Fremdkörper eingeklemmt ist oder ob die Lager beschädigt sind.
A13: Die häufigste Ursache ist ein übermäßiger Gegendruck beim Ölablassen. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Ölabflussleitung separat, direkt und frei von Hindernissen verläuft und dass die Rohrleitung frei von Biegungen und Verstopfungen ist. Wenn der Gegendruck den zulässigen Wert (typischerweise 0,05 MPa) überschreitet, führt das Hochdrucköl dazu, dass die Öldichtung undicht wird. Zweitens könnte es sein, dass die Öldichtung altert oder die Oberfläche der Welle abgenutzt ist.