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MDP-Hydraulik
Das Wegeventil in Patronenbauweise mit Gewinde ist eine modulare hydraulische Steuerkomponente, die durch Standard-Gewindeeinsätze direkt in den hydraulischen integrierten Ventilblock eingebaut wird. Es wurde speziell zur Steuerung der Flussrichtung, des Ein-/Ausschaltens und der Richtungsänderung des Öls im Hydrauliksystem entwickelt. Es ist die Kernkomponente für den Aufbau kompakter, effizienter und hochintegrierter Hydrauliksysteme. Dieses Ventil zerlegt die Funktionen herkömmlicher Wegeventile in eine modulare Kombination aus „Patrone (Leistungsstufe) + Steuerdeckelplatte (Primärstufe)“. Durch den Austausch verschiedener funktionaler Ventilkerne oder primärer Steuermethoden können verschiedene Steuerlogiken flexibel realisiert werden, von der einfachen Abschaltung in eine Richtung bis hin zur komplexen Richtungsänderung in mehreren Positionen. Dies eignet sich besonders für Hydrauliksysteme in Industrie- und Mobilgeräten mit strengen Anforderungen an Platz, Gewicht, Reaktionsgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit.
Eine komplette Wegeventileinheit mit Gewindepatrone besteht normalerweise aus den folgenden vier Teilen:
Ventilkern: Der bewegliche Kernteil, der in zwei Hauptstrukturen unterteilt ist: Schieberventiltyp und Kegelventiltyp. Der Schieberventiltyp verfügt über eine starke Durchflusskapazität und eine schnelle Reaktion. Der Kegelventiltyp verfügt über eine hervorragende Dichtleistung, eine extrem geringe Leckage und eine starke Antikontaminationsfähigkeit.
Ventilhülse: Eine präzise gefertigte Ventilkernführung und ein Dichtsitz, die ein präzises Reibungspaar bilden, das mit dem Ventilkern zusammenwirkt.
Feder: Stellt die Neupositionierungs- oder Vorspannkraft für den Ventilkern bereit und bestimmt den offenen/geschlossenen Zustand des Ventils und den Öffnungsdruck.
Dichtungselement: In der Regel ein O-Ring. Er wird verwendet, um die verschiedenen Ölanschlüsse des Ventils zu isolieren und externe Leckagen zu verhindern.
Funktion: Fixieren des Einsatzteils, Einbau des Vorsteuerventils und Kommunikation des Steuerölpfades innerhalb des Ventilblocks.
Struktur: Der Deckelkörper integriert den Pilotölkanal, Dämpfungslöcher (zur Verbesserung der dynamischen Leistung), Druckmessanschlüsse usw. Er dient als Brücke zwischen der Hauptstufe (Einsteckkomponente) und der Pilotstufe.
Funktion: Ein Ventil mit kleinem Durchmesser, das die Bewegung des Ventilkerns des Patronenventils steuert. Es empfängt externe Signale (elektrisch, hydraulisch, manuell), verändert den Druck in der Steuerkammer der Kartusche und treibt dadurch den Hauptventilkern in Bewegung.
Typ: Umfasst elektromagnetische Wegeventile (DC/AC), hydraulische Wegeventile, manuelle Wegeventile, Proportionalventile usw.
◦ Funktion: Dient als Installationsbasis und Ölkreislaufträger für das gesamte Ventil. Es ist mit Gewindeeinführungslöchern, Hauptölkreislaufkanälen und Steuerölkreislaufkanälen gemäß internationalen Standards (z. B. ISO 7368) ausgestattet. Es integriert mehrere Patronenventile und andere Komponenten und ersetzt so die komplexen Rohrverbindungen vollständig.
Sein Funktionsprinzip basiert auf dem statischen Prinzip des Kräfteausgleichs des Ventilkerns. Am Beispiel eines typischen Zweiwege-Kartuschenventils:
• Der Ventilkern ist hauptsächlich drei Ölanschlussdrücken ausgesetzt: dem Druck pA des Hauptölanschlusses A, dem Druck pB des Hauptölanschlusses B und dem Druck pX der Steuerkammer X. Die entsprechenden wirksamen Flächen sind AA, AB bzw. AX. Am oberen Ende des Ventilkerns wirkt zusätzlich die Federkraft Fs.
• Schließbedingung: Wenn pX * AX + Fs > pA * AA + pB * AB, wird der Ventilkern gegen den Ventilsitz gedrückt und die Anschlüsse A und B sind blockiert.
• Aktivierungsbedingung: Wenn pX * AX + Fs ≤ pA * AA + pB * AB, wird der Ventilkern angehoben und die Anschlüsse A und B sind leitend.
Durch Einstellen des Drucks pX der Steuerkammer Durch die Kombination mehrerer Steckventile können komplexe Drei-Wege-, Vier-Wege- oder sogar Mehrwege-Mehrwegeventile entstehen.
| Klassifizierungsdimension | Haupttyp | Erklärung und Eigenschaften |
| Entsprechend seiner Kernfunktion | Rückschlagventil | lässt das Öl ungehindert in eine Richtung fließen und blockiert es strikt in die entgegengesetzte Richtung. Es wird häufig in Druckhalte- und Rückflussschutzkreisläufen verwendet. |
| hydraulisches Wegeventil | Unter dem Einfluss des Steueröldrucks lässt es das Öl in die umgekehrte Richtung fließen. Es dient zum Verriegeln und Lösen des Ölzylinders. | |
| Wegeventil | steuert die Umschaltung der Ölkreislauf-Verbindungsbeziehung. Durch die Kombination mehrerer Steckventile können verschiedene Formen wie Zweiwege-Zweiwegeventile, Dreiwegeventile mit zwei Stellungen, Vierwegeventile mit drei Stellungen und Vierwegeventile mit vier Stellungen erreicht werden, und auch die Auswahl neutraler Funktionen (wie O-, Y-, P-, M-, H-Typen usw.) ist vielfältig. | |
| Entsprechend der Ventilkernstruktur | Schiebeventiltyp | zylindrischer Ventilkern, der den Verbindungszustand des Ölkreislaufs durch axiales Gleiten ändert. Vorteile: Große Durchflusskapazität, geringer Druckverlust und schnelle Reaktionsgeschwindigkeit. Nachteile: Es besteht eine gewisse interne Leckage. |
| Vorgesteuert (inkl. Kugelhahn) | Ventilkerne sind konische oder Stahlkugeln und werden durch konische/kugelförmige Oberflächen abgedichtet. Vorteile: Hervorragende Dichtungsleistung, Nullleckage oder extrem geringe Leckage, starke Antiverschmutzungsfähigkeit. Nachteil: Die hydraulische Kraft beim Öffnen ist relativ groß. | |
| Entsprechend der Anzahl der Ölhäfen | Zweiwege-Kartuschenventil | Das Zweiwege-Einbauventil ist die einfachste Form und verfügt über zwei Hauptölanschlüsse A und B und einen Steueranschluss X. Die grundlegende Richtungsfunktion wird durch die Steuerung des Öffnens und Schließens dieses Ventils erreicht. |
| Drei-Wege-/Vier-Wege-Einbauventile | Dreiwege-/Vierwege-Einbauventile bestehen aus zwei oder vier Zweiwege-Einbauventilen, die in einem Ventilblock integriert sind und ein vollständiges Umschaltventil mit den Arbeitsölanschlüssen P (Druck), T (Rücklauföl), A und B bilden. |

Durchweg |
NG6 |
Verkehr |
40 l/min |
Nenndruck |
315 bar (4570 psi) |
Ventilkerntyp |
Zwei-Wege-Zwei-Port (normalerweise geschlossen) |
Kontrollmethode |
Elektromagnetischer direkt wirkender Typ |
Ansprechzeit |
≤50ms (ein), ≤30ms (aus) |
Fähigkeit zur Verschmutzungsresistenz |
NAS Level 7 (ISO 4406:19/17/14) |
Temperaturbereich |
-20°C bis 80°C (NBR-Dichtung) |
• Kompakte Struktur, hohe Integration: Direkt in den Ventilblock eingebettet, ohne dass zusätzliche Ventilkörper oder komplexe externe Rohrleitungen erforderlich sind, wodurch Platz und Gewicht erheblich reduziert werden und ein flexibles Systemlayout ermöglicht wird.
• Große Durchflusskapazität bei geringem Druckverlust: Das Design des Strömungskanals ist einfach und direkt und ermöglicht die Bewältigung einer großen Durchflussrate bei gleichzeitig sehr geringem Druckabfall, was zu einer hohen Systemeffizienz führt.
• Schnelle Reaktion, zuverlässiger Betrieb: Der Ventilkern ist leicht und hat einen kurzen Hub. In Kombination mit der Vorsteuerung sind schnelle Richtungswechsel möglich und die Dynamik ist hervorragend.
• Hervorragende Dichtleistung: Insbesondere mit der konischen Ventilstruktur kann nahezu keine Leckage erreicht werden, wodurch es sich hervorragend für Anwendungen mit Druckhaltung und Verriegelung sowie für Anwendungen mit strengen Umweltschutzanforderungen eignet.
• Starke Antiverschmutzungsfähigkeit: Die Gestaltung des Spiels zwischen dem Ventilkern und der Ventilhülse sowie die konische Oberflächenabdichtungsmethode ermöglichen eine relativ hohe Toleranz für die Reinheit des Öls.
• Modularisierung und Flexibilität: Die gleichen Befestigungslöcher können unterschiedliche Funktionseinsätze aufnehmen, was Änderungen, Upgrades und die Wartung von Systemfunktionen erleichtert.
• Die Wartung ist einfach und kostengünstig: Im Störungsfall muss in der Regel nur ein einzelnes Einsatzteil ausgetauscht werden, ohne dass der gesamte Ventilblock oder die Systemverrohrung demontiert werden muss. Die Wartungsausfallzeit ist kurz.
• Baumaschinen: Steuerungssysteme für die Arbeitsgeräte (Ausleger und Schaufeln) von Baggern, Ladern und Kränen sowie die Fahr- und Lenksysteme.
• Industrieausrüstung: Form-, Einspritz- und Auswurfkreise für Spritzgießmaschinen und hydraulische Pressen; Hydraulische Steuerungssysteme für metallurgische Walzwerke und Stranggießmaschinen.
• Landwirtschafts- und Materialtransportmaschinen: Hydraulische Hebe- und Lenksysteme für Traktoren, Erntemaschinen und Gabelstapler.
• Schiffs- und Meerestechnik: Deckmaschinen (Rudergetriebe, Ankerausrüstung, Kran), Hydrauliksysteme für Schiffsplattformen.
• Spezialfahrzeuge und -ausrüstung: Feuerwehrautos, Kommunalfahrzeuge, Bergbaumaschinen, Bühnenhebegeräte usw.
Definieren Sie klar, ob es sich um eine Einwegabschaltung, einen hydraulisch gesteuerten Einweg oder eine Richtungsänderung mit mehreren Positionen handelt. Wählen Sie auf dieser Grundlage den Typ des Ventilkerns und die Kombinationsmethode aus.
Druck: Der maximale Arbeitsdruck des Systems muss niedriger sein als der Nenndruck des Ventils, außerdem sollten Sicherheitsmargen berücksichtigt werden.
Durchflussrate: Wählen Sie den Rohrdurchmesser basierend auf der maximalen Systembedarfsdurchflussrate und reservieren Sie einen bestimmten Spielraum (z. B. 10–20 %), um Drosselverluste zu vermeiden.
Wählen Sie den Typ des Vorsteuerventils je nach Automatisierungsgrad (elektromagnetische, hydraulische, manuelle, proportionale Steuerung).
Die Gewindespezifikationen und Einbaumaße des Ventils müssen perfekt mit den am Ventilblock eingearbeiteten Standardlöchern (Hohlraum) übereinstimmen (z. B. gemäß ISO-Normen).
Wählen Sie je nach Art des Hydrauliköls (Mineralöl, Wasser, Ethylenglykol usw.) und Temperaturbereich geeignete Dichtungsmaterialien aus.
• Vor der Installation: Der Ventilblocksockel und alle Ölkanäle müssen gründlich gereinigt werden, um Grate, Späne und Verunreinigungen zu entfernen. Es wird empfohlen, dass die Reinheit des Öls NAS 1638 Grad 8 (oder ISO 4406 20/18/15) oder höher entspricht.
• Während der Installation: Tragen Sie zur Schmierung sauberes Hydrauliköl auf den O-Ring auf. Verwenden Sie einen Drehmomentschlüssel und ziehen Sie die Schrauben über Kreuz und gleichmäßig gemäß den im Produkt angegebenen Werten an. Überschreiten Sie nicht die Drehmomentgrenze, um eine Verformung des Ventilkörpers oder eine Beschädigung der Dichtungen zu vermeiden. Achten Sie auf die Markierungen der Ölanschlüsse und schließen Sie die P-, T-, A-, B- und Vorsteuerölkreise korrekt an.
• System-Debugging: Führen Sie vor dem ersten Start eine Systemspülung durch. Erhöhen Sie den Druck schrittweise und prüfen Sie alle Anschlüsse auf Undichtigkeiten. Nehmen Sie bei einstellbaren Modellen die Einstellungsanpassungen ohne Druck oder unter Niederdruckbedingungen vor.
• Tägliche Wartung: Überwachen Sie regelmäßig die Öltemperatur, Qualität und Sauberkeit des Systems. Überprüfen Sie die Außenseite des Ventilgehäuses auf Anzeichen von Undichtigkeiten. Ersetzen Sie das Hydrauliköl und die Filterelemente gemäß dem Wartungsplan.
• Fehlerbehandlung: Häufige Fehler sind Leckagen (Dichtungen und Montagedrehmoment prüfen), Festsitzen (Sauberkeit des Öls und Verschleiß des Ventilkerns prüfen) und träge Reaktion (Pilotsteuerdruck und Ölkreislauf prüfen). Bei der Wartung ist es unbedingt erforderlich, die Arbeiten nach vollständiger Druckentlastung des Systems und Aufrechterhaltung einer sauberen Umgebung durchzuführen.
A1: Das Wegeventil mit Gewindepatrone ist eine modulare und integrierte hydraulische Steuerkomponente. Der wesentliche Unterschied liegt in der Installationsmethode und der Systemkonfiguration:
• Herkömmliches Ventil: Es handelt sich um einen unabhängigen „Kasten“, der mit Schrauben an der Oberfläche der Installationsplatte oder des Integrationsblocks befestigt wird, und externe Rohre verbinden jeden Ölanschluss, um das System zu bilden.
• Einsteckventil: Es besteht aus einzelnen „Funktionskernen“ (Einsteckkomponenten), die über Standardgewinde direkt in die vorgefertigten Ölkanäle des integrierten Ventilblocks eingeschraubt werden. Es verfügt über kein eigenständiges Gehäuse. Der Ventilblock dient sowohl als Installationsbasis als auch als „gemeinsame Öldurchgangsplatine“ dafür.
• Vorteile: Durch dieses Design entfallen die externen Verbindungsleitungen zwischen den Ventilen vollständig, was zu einer äußerst kompakten Systemstruktur, deutlich reduzierten Leckagestellen, schnellerer Reaktion, stärkerer Schadstoffschutzfähigkeit und einfacherer Wartung führt.
A2: Eine komplette Steuereinheit besteht typischerweise aus drei Teilen:
1. Kartusche: Die Kernkomponente der „Leistungsstufe“. Es umfasst den Ventilkern, die Ventilhülse, die Feder und die Dichtungen, die für die Ein-/Aus-Steuerung des Hauptölpfads verantwortlich sind. Es bestimmt direkt die Durchflusskapazität, das Druckniveau und die Dichtleistung des Ventils.
2. Abdeckung: Das Verbindungsstück und die „Steuerölpfadplatine“. Es dient zur Befestigung der Patrone und zur Installation des Vorsteuerventils (z. B. eines elektromagnetischen Ventils) und kommuniziert außerdem den Steuerölpfad innerhalb des Ventilblocks.
3. Pilotventil: Der „Befehlshaber“ des Steuersignals. Normalerweise handelt es sich um ein kleines elektromagnetisches Ventil, ein hydraulisches Ventil oder ein manuelles Ventil. Es empfängt externe Anweisungen und treibt den Hauptventilkern in Bewegung, indem es den Druck in der Steuerkammer der Kartusche ändert.
A3: Dies sind die beiden Haupttypen von Ventilkernen. Die Auswahl richtet sich nach den Kernanforderungen:
Vorteile: Extrem hohe Durchflusskapazität, geringer Druckverlust, schnelle Ansprechgeschwindigkeit, geeignet für Anwendungen mit großen Durchflussmengen und schnellen Bewegungen (z. B. Hauptrichtungsänderungen).
Nachteil: Es besteht ein gewisser Grad an interner Leckage (Leckage des Schiebeventilspalts) und ist nicht für den Haltekreis geeignet, der keine Leckage erfordert.
Vorteile: Hervorragende Dichtleistung, nahezu keine Leckage, starke Antikontaminationsfähigkeit, lange Lebensdauer. Es ist die bevorzugte Wahl für Anwendungen wie Druckhaltung, Verriegelung und Sicherheitsabschaltung.
Nachteil: Im aktivierten Zustand ist die Fluidkraft relativ stark, was ggf. einen höheren Steuerdruck erfordert.
Wahl: Für viel Verkehr und schnelle Reaktion wählen Sie den Schieberventiltyp; Für null Leckage und absolute Abdichtung wählen Sie den Kegelventiltyp.
A4: Die Auswahl des Durchmessers hängt hauptsächlich von der maximalen Arbeitsdurchflussrate des Systems ab. Das Grundprinzip lautet: Bei Nenndurchfluss sollte der Druckabfall des Ventils in einem akzeptablen Bereich liegen (normalerweise 3-7 bar). Bei der Auswahl:
1. Beachten Sie das vom Hersteller bereitgestellte Fluss-Druckabfall-Kurvendiagramm.
2. Ermitteln Sie anhand der maximalen Durchflussrate des Systems den entsprechenden Druckabfall in der Kurve.
3. Stellen Sie sicher, dass dieser Druckabfall keine negativen Auswirkungen auf die Systemleistung hat, und lassen Sie für unerwartete Situationen einen Durchflussspielraum von etwa 10–20 %. Vermeiden Sie eine Auswahl ausschließlich auf der Grundlage der Schnittstellengröße.
A5: Absolut, und es ist sehr flexibel. Die Stärke des Inline-Ventilsystems liegt in seiner modularen Kombination. Eine Standard-Vierwegefunktion mit drei Positionen wird normalerweise durch die Kombination von zwei Inline-Ventilen mit zwei Positionen (die das Ein/Aus der A-, B- und P/T-Anschlüsse steuern) innerhalb des Ventilblocks erreicht. Durch Auswahl verschiedener Neutralfunktionen der Vorsteuermagnetventile (z. B. Y-Typ, H-Typ) und Konfiguration der entsprechenden internen Ölkreisläufe des Ventilblocks können Sie problemlos verschiedene Neutralfunktionen wie O, Y, P, M, H erreichen, einschließlich der von Ihnen benötigten Neutral-Aus-Funktion (P→T leitend).
A6: Zu den „harten Indikatoren“, die überprüft werden müssen, gehören:
• Nennbetriebsdruck und Spitzendruck: Sie müssen höher sein als der maximale Betriebsdruck der Anlage.
• Leckagegrad: Je nach Anwendungsanforderungen auswählen (Kegelventil hat keine Leckage, Schieberventil hat interne Leckage).
Reaktionszeit: Speziell für Systeme mit hohen Anforderungen an die dynamische Leistung.
• Ölkompatibilität: Stellen Sie sicher, dass die Dichtungsmaterialien (z. B. Nitrilkautschuk NBR, Fluorkautschuk FKM) mit dem im System verwendeten Hydrauliköl (z. B. Mineralöl, Wasser, Ethylenglykol usw.) kompatibel sind.
• Einbaumaße und Normen: Stellen Sie sicher, dass die Gewindespezifikationen der Einsatzkomponenten exakt mit den am Ventilblock eingearbeiteten Normlöchern übereinstimmen (gängige Normen wie ISO 7368).
A7: Die drei wichtigsten Schritte sind Reinigung, Schmierung und Drehmoment:
1. Extreme Sauberkeit: Vor dem Einbau müssen die Ventilblocklöcher und alle Ölkanäle gründlich mit sauberem Hydrauliköl gereinigt werden, um sicherzustellen, dass keine Metallspäne, Grate oder Verunreinigungen vorhanden sind.
2. Richtige Schmierung: Als Schmiermittel sollte sauberes Hydrauliköl auf alle O-Ringe und Dichtflächen der Steckbauteile aufgetragen werden. Kein Trockenöl verwenden.
3. Präzises Drehmoment: Die Montageschrauben müssen mit einem Drehmomentschlüssel kreuzweise, schrittweise und gleichmäßig gemäß den im Produkthandbuch angegebenen Drehmomentwerten (z. B. 15-45 Nm) angezogen werden. Ein unzureichendes Drehmoment führt zu Leckagen, während ein zu hohes Drehmoment zu einer Verformung des Ventilkörpers oder einer Beschädigung der Dichtung führen kann.
1. Systemspülung: Reinigen Sie vor dem Einbau des Ventils das gesamte Hydrauliksystem (insbesondere den neuen Ventilblock) gründlich, um den erforderlichen Reinheitsgrad zu erreichen (empfohlen wird mindestens ISO 4406 20/18/15).
2. Auslass ausrichten: Nachdem Sie die Pumpe gestartet haben, betreiben Sie sie in einem Zustand mit niedrigem Druck und ohne Last, indem Sie sie so ausrichten, dass sich der Aktuator mehrmals hin und her bewegen kann, um Systemluft auszustoßen.
3. Druck langsam erhöhen: Erhöhen Sie den Systemdruck schrittweise und prüfen Sie alle Anschlüsse auf Undichtigkeiten.
4. Funktionstest: Testen Sie nacheinander alle Funktionspositionen jeder Patronenventil-Steuereinheit, um den korrekten Betrieb und die normale Reaktion zu bestätigen.
• Überwachen Sie das Öl: Prüfen Sie regelmäßig die Reinheit, Viskosität und den Feuchtigkeitsgehalt des Öls und ersetzen Sie das Filterelement und das beschädigte Öl rechtzeitig. Die Sauberkeit des Öls ist die erste Garantie für den langfristigen Betrieb des Einsteckventils.
• Auf Undichtigkeiten prüfen: Beobachten Sie, ob an der Oberfläche des Ventilblocks, an der Verbindungsstelle der Steuerabdeckplatte und an der Schnittstelle des Pilotventils äußere Undichtigkeiten vorliegen.
• Hören und Berühren: Achten Sie darauf, ob während des Systembetriebs ungewöhnliche Geräusche auftreten, und prüfen Sie, ob die Temperatur des Ventilblocks im normalen Bereich liegt (normalerweise nicht über 60–70 °C).
A10: Dies ist der häufigste Fehler. Die möglichen Ursachen sind:
1. Ölverschmutzung: Der Hauptverdächtige. Schadstoffpartikel bleiben im präzisen Spalt zwischen Ventilkern und Ventilhülse hängen. Überprüfen Sie das Filterelement und testen Sie das Öl.
2. Einbauschaden: Beim Einbau werden scharfe Kanten oder Verunreinigungen eingebracht oder der O-Ring wird abgeschert und beschädigt.
3. Unzureichender Steuerdruck: Der Druck im Vorsteuerölkreislauf reicht nicht aus und kann die Federkraft oder Reibung nicht überwinden, um den Ventilkern zu drücken. Überprüfen Sie den Steuerversorgungsdruck und ob das Steuerventil ordnungsgemäß funktioniert.
4. Mechanischer Schaden: Der Ventilkern oder die Ventilhülse ist aufgrund von Kavitation, Verschleiß oder ungewöhnlichem Druckstoß beschädigt.
1. Isolationstest: Isolieren Sie den Ölkreislauf dort, wo die vermutete Leckage auftritt, und beobachten Sie, ob die Leckage aufhört.
2. Temperaturerkennung: Nachdem das System eine Zeit lang gelaufen ist, berühren Sie mit der Hand den Bereich der Steuerabdeckung jedes Einsteckventils. Wenn ein bestimmtes Ventil eine starke interne Leckage aufweist, ist die Temperatur in der Nähe seiner Steuerkammer oder Ölauslassöffnung deutlich höher als bei anderen Ventilen.
3. Austauschtest: Bei Ventilen gleicher Spezifikation können Sie deren Positionen mit den Arbeitsventilen im System vertauschen, um zu sehen, ob der Fehler entsprechend übertragen wird.
4. Professionelle Erkennung: Messen Sie mit einem Durchflussmesser das Leckagevolumen an der Ölaustrittsöffnung des Ventils.
A12: Folgen Sie dem Signalübertragungspfad zur Untersuchung:
1. Ende des elektrischen Signals: Messen Sie mit einem Multimeter die Spannung an beiden Enden des Elektromagneten, um festzustellen, ob sie normal ist, und prüfen Sie, ob der Widerstand der Spule im Nennbereich liegt (auf Durchbrennen).
2. Vorsteuerende: Prüfen Sie, ob der Vorsteuerölkreislauf frei ist und der Vorsteuerdruck aufgebaut ist. Drücken Sie manuell auf den Ventilkern des Pilotventils, um zu prüfen, ob das Hauptventil funktioniert.
3. Hauptventilende: Wenn der Pilotteil normal ist, kann das Problem in der Hauptsteckkomponente selbst liegen (z. B. Blockierung, Federbruch).
A13: Ja, aber es muss mit äußerster Vorsicht und unter bestimmten Bedingungen erfolgen. Für einfache Wartungsaufgaben wie den Austausch von Dichtungen und die Reinigung des Ventilkerns können erfahrene Benutzer diese Arbeiten in einer sauberen Umgebung durchführen. Es ist jedoch wichtig zu beachten:
• Die Anlage muss vollständig drucklos sein.
Die demontierten Teile müssen in der richtigen Reihenfolge angeordnet und vor Beschädigung und Verschmutzung geschützt werden.
Es ist strengstens verboten, Baumwollgarn zum Abwischen der Präzisionspassflächen zu verwenden. Verwenden Sie stattdessen fusselfreie Tücher und spezielle Reinigungsmittel.
• Bei Präzisionskomponenten wie Ventilkernen und Ventilhülsen wird Benutzern nicht empfohlen, das Schleifen oder Reparieren selbst durchzuführen. Eine unsachgemäße Wartung kann zu bleibenden Schäden führen. Bei komplexen Störungen oder innerem Verschleiß empfiehlt es sich, den gesamten Einsatz auszutauschen oder von professionellem Wartungspersonal behandeln zu lassen.