Aufrufe: 0 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 06.11.2025 Herkunft: Website
Was tun, wenn im Hydrauliksystem ungewöhnliche Geräusche auftreten?
Lassen Sie uns die Ursachen und Lösungen der Geräuschentwicklung im Hydrauliksystem unter vier Gesichtspunkten analysieren.
1. Lufteinbruch
Wenn Luft in das Hydrauliksystem gelangt, ist ihr Volumen im Niederdruckbereich größer. Beim Eintritt in den Hochdruckbereich wird es komprimiert und sein Volumen schrumpft schlagartig. Wenn es in das Tiefdruckgebiet strömt, vergrößert sich sein Volumen schlagartig. Dadurch ändert sich das Volumen der Blase plötzlich, was als „Explosionsphänomen“ bezeichnet wird und Lärm verursacht.
Lösung: Normalerweise wird am Hydraulikzylinder eine Absaugvorrichtung installiert, um den Absaugvorgang zu erleichtern. Eine andere übliche Methode besteht darin, das Betätigungselement nach dem Starten des Fahrzeugs mehrmals schnelle Hin- und Herbewegungen über den gesamten Hub ausführen zu lassen, um das Ausstoßen zu erleichtern.
2. Schlechte Qualität der Hydraulikpumpe oder des Hydraulikmotors
Die schlechte Qualität der Hydraulikpumpe, die Nichterfüllung der technischen Präzisionsanforderungen, erhebliche Druck- und Durchflussschwankungen, eine unzureichende Beseitigung des Öleinschlussphänomens, schlechte Abdichtung und minderwertige Lagerqualität sind allesamt Hauptursachen für Geräusche. Während des Betriebs kann es aufgrund des Verschleißes der Hydraulikpumpenkomponenten, eines übermäßigen Spiels, eines unzureichenden Durchflusses und eines leicht schwankenden Drucks auch zu Geräuschen kommen.
Lösung:
(1) Wählen Sie hochwertige Hydraulikpumpen oder Hydraulikmotoren. Darüber hinaus sollten regelmäßige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden. Wenn beispielsweise das Zahnprofil der Zahnräder schlecht ist, sollten die Zahnräder geschliffen werden, um die Anforderungen an die Kontaktfläche zu erfüllen.
(2) Wenn das Phänomen des Öleinschlusses in der Flügelzellenpumpe auftritt, sollten die dreieckigen Schlitze der Ölverteilerplatte geändert werden, um den Öleinschluss zu beseitigen.
(3) Wenn das Axialspiel der Hydraulikpumpe zu groß ist und das abgegebene Ölvolumen nicht ausreicht, sollte die Pumpe repariert werden, um das Axialspiel in den zulässigen Bereich zu bringen.
(4) Wenn die Hydraulikpumpe nicht richtig ausgewählt ist, sollte sie sofort ausgetauscht werden.
Kundenspezifisches Hydrauliksystem
3. Falsche Einstellung des Wegeventils
Eine unsachgemäße Einstellung des Wegeventils führt dazu, dass sich der Ventilkern zu schnell bewegt, was zu einem Ventilschaltstoß und damit zu Geräuschen und Vibrationen führt.
Im Betrieb wird der Ventilkern des Hydraulikventils durch eine Feder unterstützt. Wenn seine Frequenz der Pulsfrequenz der Ölfördermenge der Hydraulikpumpe oder den Frequenzen anderer Vibrationsquellen ähnelt, verursacht es Vibrationen und erzeugt Lärm.
Klang. Lösung: Handelt es sich bei dem verwendeten Wegeventil um ein hydraulisches Wegeventil, sollten die Drosselelemente im Steuerölweg so eingestellt werden, dass ein sanftes und stoßfreies Schalten gewährleistet ist; Durch Ändern der Eigenfrequenz des Rohrleitungssystems, Verschieben der Position des Steuerventils oder entsprechendes Hinzufügen eines Reservoirs können Vibrationen und Geräusche verhindert und reduziert werden.
4. Das Überdruckventil ist instabil.
Aufgrund einer falschen Passung zwischen dem Schieber und der Ventilbohrung oder einer Verstopfung des Kontaktbereichs zwischen dem konischen Ventil und dem Ventilsitz durch Schmutz, einer Verstopfung der Dämpfungsbohrung, einer Schrägstellung oder einem Ausfall der Feder bleibt der Ventilkern stecken oder bewegt sich nicht reibungslos innerhalb der Ventilbohrung, was zu Schwankungen des Systemdrucks und Geräuschen führt.
Lösung: Achten Sie darauf, die Ventildämpfung zu reinigen und von Verstopfungen zu befreien; Überprüfen Sie das Überlaufventil. Wenn ein Schaden festgestellt wird, sollte dieser umgehend repariert oder ersetzt werden.