| Verfügbarkeit: | |
|---|---|
| Menge: | |
A2FO
REXROTH
Hydrauliköl
HFA ist nicht auf das quantitative A2FO-System anwendbar. Bei der Verwendung von HFB, HFC und HFD oder umweltfreundlichem Hydrauliköl sind die Einschränkungen der technischen Daten und der Dichtung in RC 90221 und RC 90223 zu beachten. Bitte geben Sie bei der Bestellung die Art des verwendeten Hydrauliköls an.
Arbeitsviskositätsbereich
Um die beste Effizienz und Lebensdauer zu erreichen, empfehlen wir, die Arbeitsviskosität (bei der Arbeitstemperatur) innerhalb des folgenden Bereichs zu wählen:
vep:= Optimale Viskosität 16... 36 mm 2/s
Das Obige gilt für die Tanktemperatur (im offenen Kreislauf).
Viskositätsgrenzbereich
Die Grenzviskositätswerte sind wie folgt:
Spezifikation 5...200: Vmin=5 mm? /S
Betreiben Sie das Gerät für kurze Zeit (weniger als 3 Minuten) bei der maximal zulässigen Temperatur. Steuer= +115°C.
Vma=1600mm2/s.
Kurzzeitiger (t < 3 Minuten) Kaltstart (p < 30 bar, ns 1000 U/min) tmm=-40°C).
Spezifikation: 250..1000: Vmin= 10 mm? /S,
Betreiben Sie das Gerät für kurze Zeit (weniger als 3 Minuten) bei der maximal zulässigen Temperatur. tmax= +90°C
Vma= 1000 mm2/s.
Kurzzeitiger Kaltstart (t < 3 Minuten) (p ≤ 30 bar, n ≤ 1000 U/min, t = -25°C)
Bitte beachten Sie: Die maximale Temperatur des Hydrauliköls darf (auch lokal) (z. B. im Lagerbereich) nicht überschritten werden. Die Temperatur im Lagerbereich ist druck- und drehzahlabhängig und liegt 12K höher als die durchschnittliche Öltemperatur des Gehäuses.
Bei Temperaturen zwischen -40°C und -25°C sind besondere Maßnahmen erforderlich. Bitte kontaktieren Sie unser Unternehmen.
Anweisungen zur Auswahl von Hydraulikölen
Um die richtige Auswahl des Hydrauliköls zu treffen, ist es notwendig, die Arbeitstemperatur im Verhältnis zur Umgebungstemperatur zu verstehen. Bei offenen Kreisläufen bezieht sich die Arbeitstemperatur auf die Temperatur des Öltanks.
Hydrauliköl sollte so ausgewählt werden, dass innerhalb des Arbeitstemperaturbereichs die Arbeitsviskosität im optimalen Bereich (V.) liegt (siehe schattierter Bereich in der Auswahltabelle). Wir empfehlen, in jedem Fall möglichst den höchsten Viskositätsbereich zu wählen. Beispiel: Bei einer Umgebungstemperatur von X°C beträgt die Arbeitstemperatur im Kreislauf 60°C. Im optimalen Arbeitsviskositätsbereich sind die entsprechenden Viskositätsstufen VG46 oder VG 68 zu wählen und VG 68 zu wählen.
Bitte beachten Sie: Aufgrund des Einflusses von Druck und Geschwindigkeit ist die Temperatur des austretenden Öls immer höher als die Temperatur des Öltanks. Allerdings darf die Temperatur an keiner Stelle im System 115 °C (Spezifikation 5 bis 200) bzw. 90 °C (Spezifikation 250 bis 1000) überschreiten.
Können die oben genannten Bedingungen aufgrund extremer Betriebsparameter oder höherer Umgebungstemperaturen nicht erreicht werden, empfehlen wir, die Lager über den Ölanschluss U (Spezifikation 250 bis 1000) zu spülen. Filtern
Je sauberer das Hydrauliköl gefiltert wird, desto sauberer ist das Öl und desto länger ist die Lebensdauer der Axialkolbenelemente.
Um den normalen Betrieb der Komponenten sicherzustellen, sollte der Mindestreinheitsgrad mindestens 20/18/15 gemäß ISO 4406 betragen.
Bei sehr hohen Hydrauliköltemperaturen (90°C bis maximal 115°C, nicht zulässig bei Spezifikationen 250 bis 1000) sollte der Reinheitsgrad des Hydrauliköls mindestens 19/17/114 gemäß ISO 4406 betragen. Sollten die oben genannten Reinheitsgrade nicht erreicht werden können, wenden Sie sich bitte an unser Unternehmen.
Zulässige Druckbelastung
Die Lebensdauer des Wellendichtrings wird von der Drehzahl der Pumpe und dem Druck des Ölaustritts des Gehäuses beeinflusst. Die zulässige Belastung bei intermittierendem Mantelölaustrittsdruck hängt von der Drehzahl ab. Der maximal zulässige Druckwert für kurze Zeiträume (t < 5 min) beträgt 10 bar Absolutdruck.
Der durchschnittliche Langzeit-Schalenölaustrittsdruck darf 3 bar Absolutdruck nicht überschreiten.
Der Druck im Gehäuseinneren muss gleich oder größer sein als der Außendruck auf den Wellendichtring.
Temperaturbereich
Fluorkautschuk-Wellendichtungen sind in den folgenden Temperaturbereichen einsetzbar: -25°C bis +115°C (Spezifikation 5...200) und -25°C bis +90°C (Spezifikation 250...1000).
Hinweis: Bei Temperaturen unter -25 °C müssen Wellendichtringe aus Nitrilkautschuk verwendet werden (zulässige Temperatur -40 °C bis +90 °C). Für das Sondermodell der Spezifikation 250...1000 wenden Sie sich bitte an unser Unternehmen.
Installations- und Inbetriebnahmeanleitung
Überblick
Bei Inbetriebnahme und Betrieb muss der Pumpenkörper vollständig mit Hydrauliköl gefüllt sein (Gehäusehohlraum vollständig ausfüllen). Die Pumpe muss mit niedriger Drehzahl gestartet und ohne Last laufen, bis die gesamte Luft im System vollständig verdrängt ist. Wenn der Betrieb längere Zeit unterbrochen wird, tritt Öl im Gehäuse durch die Arbeitsölleitung aus. Deshalb ist bei der Wiederinbetriebnahme darauf zu achten, dass das Gehäuse vollständig mit Hydrauliköl gefüllt ist. Das ausgelaufene Öl im Gehäusehohlraum muss über die höchstgelegene Ölablassöffnung des Gehäuses zum Öltank abgelassen werden. Der Mindestsaugdruck des Öleingangsanschlusses S darf nicht kleiner als 0,8 bar (absolut) sein.
Installationsort
Wählen Sie frei.
Die Pumpe steht unter dem niedrigsten Ölstand im Tank (Standard)
Füllen Sie vor dem Start Öl durch die höchste Gehäuseablassöffnung (Welle nach oben) in die Einbauposition 2 der Axialkolbenpumpe ein: Stellen Sie bei Position 2 sicher, dass das Pumpengehäuse vor dem Start vollständig mit Öl gefüllt ist. Die Entlüftung muss an den Ölanschlüssen R (Spezifikation 10 bis 200) und U (Spezifikation 250 bis 1000) erfolgen. Luftblasen im Lagerbereich können zu Schäden an der Axialkolbenpumpe führen.
Empfehlung: Saugleitung füllen
Lassen Sie die Pumpe mit niedriger Drehzahl laufen, bis das System vollständig entlüftet ist
Mindesteintauchtiefe der Ablaufleitung im Tank: 200 mm (bezogen auf den niedrigsten Ölstand im Tank)
Die Pumpe steht höher als der niedrigste Ölstand im Tank
Befolgen Sie die gleichen Installationsschritte wie bei der Bodenmontage, mit den zusätzlichen Schritten für die Positionen 1 und 2: Bei längerem Stillstand der Pumpe kann es zu einem Austritt von Hydrauliköl aus dem Gehäuse über die Arbeitsleitung kommen (Luft dringt durch die Wellendichtung in das Gehäuse ein). Beim Neustart der Pumpe sind die Lager daher nicht vollständig geschmiert. Bitte füllen Sie daher vor der Wiederinbetriebnahme die Axialkolbenpumpe über den höchstgelegenen Ölablassanschluss des Gehäuses mit Öl. Einbaulage 2: Die Entlüftung muss am Ölauslass R (Spezifikation 10 bis 200) und am Ölauslass U (Spezifikation 250 bis 1000) erfolgen.
Zusätzliche Schritte für Einbaulage 2 (Lager nach oben): Auch wenn sich in dieser Einbaulage noch Öl im Gehäusehohlraum befindet, können die Lager noch nicht vollständig geschmiert werden. Um zu verhindern, dass das Öl im Gehäuse durch die Ölablassöffnungen austritt, kann am Ablassrohr ein Einwegventil (Öffnungsdruck 0,5 bar) installiert werden.