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EATON
PVB
Die PVB-Serie von Axialkolben-Verstellpumpen mit gerader Welle ist eine wirtschaftliche und universelle hydraulische Leistungskomponente mit offenem Kreislauf der Marke Eaton Vickers. Es verfügt über ein klassisches Taumelscheiben-Axialkolben-Design (gerade Welle), das eine stufenlose Anpassung der Verdrängung durch Änderung des Taumelscheibenwinkels ermöglicht und so genau auf die Anforderungen des Systems an Durchfluss und Druck abgestimmt ist. Diese Pumpenserie zeichnet sich durch ihre kompakte Bauweise, einfache Wartung, hohe Wirtschaftlichkeit und breite Kompatibilität mit verschiedenen Medien aus. Es wurde speziell für Mittel- und Hochdruckhydrauliksysteme entwickelt, die Zuverlässigkeit, Effizienz und Kostenkontrolle erfordern. Es wird häufig in landwirtschaftlichen Maschinen, kleinen Baumaschinen, industriellen Produktionslinien und verschiedenen Hydraulikstationen eingesetzt und ist somit die ideale Wahl für die hydraulische Energiequelle mittlerer und kleiner Geräte.
Die PVB-Pumpe ist eine Art variable Axialkolbenpumpe mit Taumelscheibe. Sein grundlegendes Funktionsprinzip ist folgendes: Die Antriebswelle dreht den Zylinderblock und die gleichmäßig über den Umfang des Zylinderblocks verteilten Kolben rotieren mit. Da die Kugelköpfe der Kolben über das Gleitstück fest mit der schiefen Ebene der Taumelscheibe verbunden sind, führen die Kolben eine axiale Hin- und Herbewegung innerhalb der Zylinderblocklöcher aus, während sie sich um den Zylinderblock drehen.
Wenn die Kolben aus dem Zylinderblock herausfahren, vergrößert sich das abgedichtete Volumen am Boden der Kolben, wodurch ein lokales Vakuum entsteht und das Öl durch das Ölansaugfenster der festen Ventilplatte angesaugt wird.
Ölkomprimierungsprozess: Wenn der Kolben durch die Taumelscheibe in den Zylinder zurückgedrückt wird, verringert sich das abgedichtete Volumen, das Öl wird komprimiert und durch das Ölauslassfenster der Ventilplatte in das System abgegeben.
Durch Ändern des Neigungswinkels der Taumelscheibe über einen externen Steuermechanismus (z. B. einen Druckausgleicher, ein Proportionalmagnetventil usw.) kann die Länge des hin- und hergehenden Hubs des Kolbens geändert werden, wodurch die Fördermenge (Durchflussrate) der Pumpe kontinuierlich und stufenlos angepasst wird. Wenn der Neigungswinkel der Taumelscheibe Null ist, ist die Ausgangsdurchflussrate Null.
Seine Kernstruktur umfasst eine Taumelscheibe, eine Kolben-Rutsch-Baugruppe, einen Zylinderblock, eine Ventilplatte, einen Rückstellmechanismus und einen variablen Steuermechanismus. Die PVB-Serie verfügt über eine hydraulisch statisch ausgeglichene Ventilplatte und ein optimiertes Gleiterdesign, wodurch Reibung und Verschleiß effektiv reduziert und Effizienz und Lebensdauer verbessert werden.
Es bietet mehrere variable Steuerungsmethoden wie Druckkompensation (DR), Lasterkennung (LS), elektroproportionale Steuerung (EP) und manuelle Steuerung (HD). Die Pumpe kann den Ausgangsstrom automatisch an die tatsächlichen Systemanforderungen anpassen, wodurch Überlaufverluste vermieden und der Energieverbrauch sowie die Wärmeerzeugung des Systems erheblich reduziert werden.
Hergestellt aus hochfesten Materialien und mit optimiertem Design kann der Dauerarbeitsdruck bis zu 210 bar und der Spitzendruck 280 bar erreichen und erfüllt damit die Anforderungen der meisten Mittel- und Hochdrucksysteme. Der Verdrängungsbereich ist groß (von etwa 10 cm³/Umdrehung bis fast 200 cm³/Umdrehung) und bietet flexible Durchflussoptionen.
Das Design mit gerader Welle ist einfach aufgebaut und klein, was den Einbau in Geräten mit begrenztem Platz erleichtert. Der modulare Aufbau vereinfacht die tägliche Wartung, Fehlerdiagnose und den Austausch von Ersatzteilen.
Das Design ist mit verschiedenen Hydraulikölen kompatibel, darunter Mineralöl, synthetisches Öl und schwer entflammbare Hydrauliköle wie Wasser-Glykol- und Wasser-in-Öl-Emulsionen (mit der Auswahl entsprechender Dichtungskonfigurationen) und bietet eine breite Anwendbarkeit.
Hoher volumetrischer Wirkungsgrad und lange Lebensdauer:
Die präzise Passung des Kolbenpaars und die Verteilungstechnologie mit statischem Druckausgleich gewährleisten einen hohen volumetrischen Wirkungsgrad (typischerweise über 94 %), selbst bei hohem Arbeitsdruck. Die wichtigsten Reibpaarungen weisen eine gute Verschleißfestigkeit und eine lange Lebensdauer auf.
Durch ein optimiertes Strömungskanaldesign, die Verwendung einer ungeraden Anzahl von Kolben (typischerweise 7 oder 9) und eine präzise dynamische Balance-Behandlung werden Strömungspulsation und Betriebsgeräusche wirksam reduziert.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Parameter einiger gängiger Modelle der PVB-Serie:
| Parameterelemente | PVB5 | PVB10 | PVB20 | PVB29 | PVB45 | PVB90 |
| Hubraum (cm³/U) | 10.55 | 21.10 | 42.80 | 61.60 | 94.50 | 197.50 |
| Dauerarbeitsdruck (bar) | 210 | 210 | 210 | 210 | 210 | 210 |
| Spitzendruck (bar) | 280 | 280 | 280 | 280 | 280 | 280 |
| Nenngeschwindigkeit (U/min) | 1800 | 1800 | 1800 | 1800 | 1800 | 1800 |
| Maximale Geschwindigkeit (U/min) | 3600 | 3600 | 2400~2800 | 2400~2800 | 2200 | 1800 |
| Maximale theoretische Durchflussrate (l/min bei 1800 U/min) | ~19.0 | ~38,0 | ~77,0 | ~111,0 | ~170,0 | ~355,0 |
| Beispiele für Steuermodi | Druckkompensation, Load Sensing, elektroproportional, manuell | |||||
| Typisches Gewicht (kg | ~8 | ~15 | ~26 | ~26 | ~96 | ~104 |
Hinweis: Die oben genannten Werte sind typische Werte. Spezifische Parameter finden Sie im offiziellen technischen Handbuch des ausgewählten Modells. Beispiele für die Bedeutung von Steuermoduscodes: FRS bedeutet Flanschinstallation, rechter Ölanschluss, Keilwelle; 31 stellt die Druckausgleichssteuerung dar; CVP steht für elektroproportionale Steuerung usw.
Mit ihrer zuverlässigen Leistung, der flexiblen Leistungsvariation und der hohen Kosteneffizienz eignen sich die Pumpen der PVB-Serie für ein breites Spektrum industrieller und mobiler Maschinenanwendungen:
Spritzgießmaschinen, Druckgussmaschinen, Werkzeugmaschinen (Bearbeitungszentren, Schleifmaschinen), Gummimaschinen, Schuhherstellungsmaschinen, hydraulische Pressen.
Kleinbagger, Lader, Gabelstapler, Hydrauliksysteme für Traktoren, Erntemaschinen.
Allgemeine Hydraulikstation:
Dient als Stromquelle für verschiedene Prüfstände, Produktionslinien und Hilfsgeräte in der Metallurgie.
Decksmaschinen, Ruderanlage, Lukendeckel-Pumpstation.
Die richtige Auswahl ist der Schlüssel zur Gewährleistung eines effizienten und stabilen Betriebs des Systems:
Definieren Sie klar den maximalen Arbeitsdruck, die maximale Durchflussrate (l/min) und die allgemeinen Arbeitsdruck-/Durchflusspunkte, die für das Hydrauliksystem erforderlich sind.
Basierend auf der erforderlichen Durchflussrate und der Drehzahl des Antriebsmotors verwenden Sie die Formel Durchflussrate (l/min) ≈ Verdrängung (cm³/U) × Geschwindigkeit (U/min) ÷ 1000 × volumetrischer Wirkungsgrad, um die erforderliche Verdrängung zu berechnen.
Druckkompensation (DR): Geeignet für Anwendungen, die einen konstanten Maximaldruck erfordern und Druckhalte- oder Sicherheitsentlastungsanforderungen haben.
Load Sensing (LS): Geeignet für Systeme mit mehreren Aktoren, bei denen der Förderstrom der Pumpe automatisch an den Lastbedarf angepasst wird, um Energieeinsparungen zu erzielen.
Elektroproportionale Steuerung (EP): Geeignet für automatisierte Systeme, die eine ferngesteuerte oder programmierte präzise Steuerung von Durchfluss/Druck erfordern.
Geeignet für einfache Systeme mit festen Arbeitsbedingungen und manueller Einstellung.
Bestimmen Sie die Installationsmethode (Flansch- oder Fußmontage), die Form der Wellenverlängerung (Vierkant oder Keilnut) sowie die Größe und Position des Ölanschlusses (seitlich oder hinten) basierend auf der Geräteanordnung.
Bestätigen Sie die Art des zu verwendenden Hydrauliköls. Wenn Wasser, Glykol oder andere schwer brennbare Flüssigkeiten erforderlich sind, geben Sie spezielle Konfigurationen mit kompatiblen Dichtungen wie Fluorkautschuk (FKM) an.
Öl und Filterung: Es muss sauberes Verschleißschutz-Hydrauliköl mit einem empfohlenen Viskositätsbereich von 15–50 cSt (bei 40 °C) verwendet werden. Die Reinheit des Systemöls sollte nicht unter NAS 1638 Klasse 7-9 liegen. Am Ölansauganschluss muss ein Hochpräzisionsfilter (10 μm empfohlen) installiert werden.
Installationsanforderungen: Stellen Sie sicher, dass die Pumpenwelle und die Antriebswelle streng konzentrisch sind (es wird empfohlen, eine elastische Kupplung zu verwenden) und die maximal zulässige Exzentrizität beträgt normalerweise nicht mehr als 0,1 mm. Der Montagegrund muss eine ausreichende Steifigkeit aufweisen, um die Übertragung von Vibrationen zu verhindern.
Inbetriebnahme und Betrieb: Vor der ersten Inbetriebnahme sollte das Pumpengehäuse mit sauberem Hydrauliköl gefüllt werden. Es wird empfohlen, die Pumpe bei geringer Last oder im unbelasteten Zustand zu starten, um Luft aus der Rohrleitung auszustoßen, und dann die Last schrittweise auf den Arbeitsdruck zu erhöhen.
Der Ölablassanschluss: Der Ölablassanschluss (L-Anschluss) des Gehäuses muss direkt und frei mit dem Öltank verbunden werden. Der höchste Punkt der Rohrleitung sollte höher sein als das Pumpengehäuse. Der Gegendruck des Ölablasses sollte generell 0,2 bar nicht überschreiten, um Schäden an der Wellendichtung zu vermeiden.
Wartung und Instandhaltung: Überprüfen Sie regelmäßig den Ölstand, die Öltemperatur und die Ölreinheit und tauschen Sie das Filterelement rechtzeitig aus. Achten Sie auf ungewöhnliche Betriebsgeräusche und prüfen Sie alle Verbindungspunkte auf Undichtigkeiten. Führen Sie nach längerer Inaktivität bei Wiederinbetriebnahme eine gründliche Spülung und Entlüftung durch.
Die Axialkolben-Verstellpumpe PVB mit gerader Welle erreicht ein hervorragendes Gleichgewicht zwischen Leistung, Zuverlässigkeit und Kosten. Durch seine ausgereifte Taumelscheiben-Variablentechnologie bietet es Anwendern eine flexible, effiziente und energiesparende hydraulische Antriebslösung. Mit einer großen Auswahl an Modellen, vielfältigen Steuerungsoptionen und starker Medienkompatibilität lässt es sich problemlos an die unterschiedlichen Anforderungen traditioneller Industrien bis hin zu modernen mobilen Maschinen anpassen. Für Anwender, die Systemeffizienz, zuverlässigen Betrieb und optimierte Gesamtbetriebskosten anstreben, ist die PVB-Serie eine zuverlässige und am Markt bewährte Wahl.
Grundmodell Bezeichnung |
Geometrisch Verschiebungcm3/r (in3/r) |
Maximale Wellengeschwindigkeit (U/min) | Maximaler Ausgangsdruck, bar (psi) | ||||
| Anti-Verschleiß hydraulisch Öl |
Wasser-in- Öl Emulsion (40 %/60 %) |
Wasser- Glykol |
Anti-Verschleiß hydraulisch Öl |
Wasser Glykol |
Emulsion (40 %/60 %) Wasser-in- Öl |
||
| PFB5 | 10,55 (0,64) | 3600 | 1800 |
1800 |
210 (3000) | 175 (2500) | 175 (2500) |
| PFB10 | 21,10 (1,29) | 3200 | 210 (3000) | ||||
| PFB20 | 42,80 (2,61) | 2400 | 175(2500) | ||||
| PVB5 | 10,55 (0,64) | 1800 | 1800 | 1800 | 210 (3000) | 140 (2000) | 140 (2000) |
| PVB6 | 13,81 (0,84) | 140 (2000) | 100 (1500) | 100 (1500) | |||
| PVB10 | 21,10 (1,29) | 210 (3000) | 140 (2000) | 140 (2000) | |||
| PVB15 | 33,00 (2,01) | 140 (2000) | 100 (1500) | 100 (1500) | |||
| PVB20 | 42,80 (2,61) | 210 (3000) | 140 (2000) | 140 (2000) | |||
| PVB29 | 61,60 (3,76) | 140 (2000) | 100 (1500) | 100 (1500) | |||
| PVB45 | 94,50 (5,76) | 210 (3000) | 140 (2000) | 140 (2000) | |||
| PVB90 | 197,50 (12,0) | 1800 | 1200 | 1200 | 210 (3000) | 140 (2000) | 140 (2000) |

A1: Die PVB-Pumpe ist eine Axialkolben-Verstellpumpe mit direkter Achse (Gleitflügel) von Eaton Vickers. Die wesentlichen Unterschiede liegen im Funktionsprinzip, der variablen Methode und den Leistungsmerkmalen:
Die Pumpe mit konstantem Durchfluss hat einen festen Ausgangsdurchfluss und der überschüssige Durchfluss muss über ein Überlaufventil abgelassen werden, was zu Energieverschwendung und Wärmeerzeugung führt. Als variable Pumpe kann die PVB den Ausgangsstrom automatisch an die Systemanforderungen anpassen (von Null bis Maximum), wodurch eine bedarfsgerechte Ölversorgung und erhebliche Energieeinsparungen erreicht werden.
Bei beiden handelt es sich um Axialkolben-Verstellpumpen. Der PVB verfügt über eine geneigte Scheibenstruktur mit gerader Achse, wobei der Kolben parallel zur Antriebswelle verläuft. Die Variable wird durch Veränderung des Neigungswinkels der Scheibe erreicht. Die Zylinderachse der Schrägachsenpumpe bildet mit der Antriebswelle einen Winkel. Im Allgemeinen weist der Typ mit gerader Achse (z. B. PVB) eine kompaktere Struktur, geringere Kosten und einen höheren Geschwindigkeitsbereich auf; Der Typ mit geneigter Achse kann unter bestimmten Bedingungen mit hohem Druck und großer Verdrängung einen leichten Vorteil in der strukturellen Festigkeit haben, weist jedoch normalerweise ein größeres Volumen und Gewicht auf.
A2: Die PVB-Pumpe erreicht eine variable Regelung durch Änderung des Neigungswinkels der Membran, wodurch der Hub des Kolbens verändert und eine stufenlose Einstellung der Verdrängung (Durchflussrate) erreicht wird. Es bietet eine Vielzahl ausgereifter Steuerungsmethoden, um den Anforderungen verschiedener Systeme gerecht zu werden:
Sobald der Ausgangsdruck der Pumpe den eingestellten Wert erreicht, reduziert sie automatisch die Verdrängung, um einen konstanten Druck aufrechtzuerhalten, und liefert nur den minimalen Durchfluss, der zum Ausgleich von Leckagen erforderlich ist. Dies eignet sich für Situationen, in denen eine Druckhaltung oder eine sichere Verzögerung erforderlich ist.
Der Ausgangsstrom der Pumpe passt sich automatisch an die Anforderungen des Aktuators an und liefert nur den für die Last erforderlichen Druck und Durchfluss, was sie zur idealen Wahl für einen effizienten und energiesparenden Betrieb in Systemen mit mehreren Aktuatoren macht.
Bei dieser Methode werden externe elektrische Signale (z. B. 0–10 V oder 4–20 mA) verwendet, um die Verdrängung oder den Druck der Pumpe proportional zu steuern, was ihre Integration in automatisierte Steuerungssysteme erleichtert und eine präzise Fern- oder programmierte Steuerung ermöglicht.
Die Durchflussmenge kann mechanisch über einen manuellen Knopf eingestellt werden, geeignet für einfache Systeme mit festen Arbeitsbedingungen und seltenen Anpassungen.
A3: Für die richtige Auswahl sind folgende Kernparameter erforderlich:
1. Systemdruckanforderungen: Der maximale Arbeitsdruck (Bar), der für den normalen Betrieb des Geräts erforderlich ist, und der Spitzendruck, der auftreten kann.
2. Durchflussanforderungen: Die vom Stellantrieb benötigte maximale Durchflussrate (l/min) und die Durchflussvariationskurve.
3. Parameter der Antriebsquelle: Die Nenngeschwindigkeit (U/min) und die verfügbare Leistung des Antriebsmotors oder Motors.
4. Steuerungsmethode: Wählen Sie basierend auf den Energiespar- und Automatisierungsanforderungen des Systems Druckkompensation, lastabhängige, elektrohydraulische Proportional- oder manuelle Steuerung.
5. Installation und Schnittstelle: Bestätigen Sie die Installationsmethode am Gerät (Flansch oder Ständer), die Form der Wellenverlängerung (Flachkeil- oder Keilwellenspezifikation) sowie die Größe und Richtung des Ölanschlusses.
6. Hydraulikmedium: Geben Sie klar an, ob es sich um Mineralöl, synthetisches Öl oder nicht brennbare Flüssigkeiten wie Wasser, Ethylenglykol, handelt.
A4: Eine korrekte Installation ist die Grundlage für die Gewährleistung der Lebensdauer der Pumpe:
• Auf Ausrichtung achten: Pumpenwelle und Antriebswelle müssen unbedingt konzentrisch sein. Es wird dringend empfohlen, eine elastische Kupplung zu verwenden, und die maximal zulässige Fehlausrichtung beträgt normalerweise nicht mehr als 0,1 mm.
• Ölablassrohranschluss: Der Ölablassanschluss am Gehäuse (normalerweise mit „L“ gekennzeichnet) muss über ein separates Rohr direkt und reibungslos mit dem Kraftstofftank verbunden werden, und der höchste Punkt der Rohrleitung muss höher als das Pumpengehäuse liegen. Der Gegendruck des Ölablasses darf 0,2 bar nicht überschreiten, was entscheidend ist, um Schäden an der Wellendichtung zu vermeiden.
• Ölansaugbedingungen: Stellen Sie sicher, dass die Ölansaugleitung frei und die Abdichtung gut ist. Der Vakuumgrad am Ölsauganschluss sollte den zulässigen Wert der Pumpe (typischerweise etwa -0,3 bar) nicht überschreiten, um Kavitation zu verhindern.
• Erstinbetriebnahme: Stellen Sie vor der Inbetriebnahme sicher, dass das Pumpengehäuse mit sauberem Hydrauliköl gefüllt ist. Führen Sie dann einen manuellen Start des Motors im Leerlauf- oder unbelasteten Zustand durch, um eventuelle Luft auszutreiben.
F5: Was könnten die Gründe für übermäßige Geräusche während des Pumpenbetriebs sein?
1. Kavitation: Eine Verstopfung der Saugleitung, ein verschmutzter Filter oder ein Leck in der Saugleitung im Ölsaugsystem können dazu führen, dass sich Luft mit dem Öl vermischt, was zu scharfen Kreisch- oder Knallgeräuschen führt. Überprüfen Sie die Dichtleistung der Saugseite und des Filters.
2. Ansaugfehler: Ein niedriger Ölstand im Öltank oder eine zu hohe Ansauggeschwindigkeit können dazu führen, dass die Pumpe nicht ausreichend Öl ansaugt und ein dumpfes, dröhnendes Geräusch verursacht.
3. Mechanische Ursachen: Fehlausrichtung der Kupplung, lose Montageschrauben oder Verschleiß und Beschädigung interner Komponenten wie Lager und Kolben in der Pumpe können regelmäßige Klopf- oder Reibungsgeräusche verursachen.
4. Probleme mit der Ölqualität: Eine hohe Viskosität des Öls oder eine niedrige Öltemperatur können das Ansaugen des Öls erschweren.
A6: Um die Ursache des Leistungsabfalls zu identifizieren, ist ein systematisches Vorgehen erforderlich:
1. Überprüfen Sie die Antriebsquelle: Stellen Sie sicher, dass die Motorgeschwindigkeit und -richtung korrekt sind.
2. Überprüfen Sie die Systemdruckeinstellung: Stellen Sie sicher, dass der eingestellte Druck des Überdruckventils oder der Druckwaage korrekt und nicht fehlerhaft ist.
3. Überprüfen Sie den Steuermechanismus: Überprüfen Sie bei Verstellpumpen den normalen Betrieb des Druckausgleichs, des lastempfindlichen Ventils oder des Proportionalmagneten und stellen Sie sicher, dass der Steuerölkreislauf frei ist.
4. Überprüfen Sie die Pumpe selbst:
Interner Verschleiß: Nach längerem Gebrauch erhöht der Verschleiß zwischen Strömungsverteiler und Zylinderkörper sowie zwischen Kolben und Zylinderbohrung die interne Leckage und verringert den volumetrischen Wirkungsgrad. Es ist notwendig, den tatsächlichen Förderstrom der Pumpe bei Nenndrehzahl und Nenndruck zu messen.
Verklemmung des Verstellmechanismus: Die Taumelscheibe oder der Verstellkolben können aufgrund von Verunreinigungen stecken bleiben und die maximale Verdrängungsposition nicht erreichen.
A7: Öllecks an der Wellendichtung sind ein häufiger Fehler. Die Handhabungsschritte sind wie folgt:
1. Überprüfen Sie zunächst die Ölablassleitung: 90 % der Öllecks der Wellendichtung werden durch eine verstopfte Ölablassleitung oder einen übermäßigen Gegendruck verursacht. Überprüfen Sie sofort und stellen Sie sicher, dass die Ölablassleitung unabhängig, frei und ohne Gegendruck ist.
2. Überprüfen Sie die Öldichtung: Wenn das Ölablassrohr in Ordnung ist, ist die rotierende Wellendichtung (Öldichtung) möglicherweise abgenutzt oder gealtert und ein Austausch ist erforderlich. Achten Sie beim Austausch auf die Richtung der Öldichtlippe und verwenden Sie Spezialwerkzeuge, um Schäden zu vermeiden.
3. Überprüfen Sie die Lager und die Welle: Wenn die Lager verschlissen sind, was zu einem übermäßigen Rundlauffehler der Welle führt, beschleunigt sich der Verschleiß der Öldichtung. Überprüfen Sie beim Austausch des Wellendichtrings das Lagerspiel und den Oberflächenzustand der Welle.
A8: Ja, aber es muss bei der Bestellung explizit angefragt werden. Die Dichtungsmaterialien von Standard-PVB-Pumpen (z. B. Nitrilkautschuk NBR) sind für Mineralöl ausgelegt und mit Medien wie Wasserglykol und Phosphatestern nicht kompatibel, was zu Korrosion und Ausdehnungsfehlern der Dichtungskomponenten führen kann. Bei der Verwendung brennbarer Flüssigkeiten müssen spezielle Konfigurationsmodelle ausgewählt werden, die mit kompatiblen Dichtungskomponenten wie Fluorkautschuk (FKM) ausgestattet sind.
A9: Eine gute Wartung kann die Lebensdauer der Pumpe deutlich verlängern:
• Überwachen Sie den Ölzustand: Überprüfen Sie regelmäßig die Sauberkeit (empfohlene Klasse NAS 7-9), die Viskosität, den Feuchtigkeits- und Säurewert des Hydrauliköls und tauschen Sie das Öl und die Filter rechtzeitig aus (der Saugfilter wird mit einer Genauigkeit von 10 μm empfohlen).
• Überwachen Sie den Betriebsstatus: Achten Sie auf ungewöhnliche Laufgeräusche, prüfen Sie, ob die Temperatur des Pumpenkörpers ungewöhnlich angestiegen ist (sie sollte 80 °C nicht überschreiten) und achten Sie auf Undichtigkeiten an allen Anschlüssen.
• Regelmäßiges Anziehen: Bei der Erstinbetriebnahme und der regelmäßigen Wartung die Montageschrauben und Rohrverbindungen prüfen und festziehen.
• Langfristiger Leerlauf: Wenn das Gerät über einen längeren Zeitraum nicht genutzt wird, sollte es regelmäßig gestartet und kurz betrieben werden, um einen Ölfilm auf allen Reibflächen zu bilden und Rostbildung zu verhindern.