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A7VSO
REXROTH
Bei der A7V-Serie handelt es sich um eine Art Axialkolben-Verstellpumpe mit geneigter Achse, die speziell für statische hydraulische Übertragungssysteme in offenen Kreisläufen entwickelt wurde. Sein Hauptmerkmal ist die Verwendung einer Antriebsstruktur mit geneigter Achse, die eine stufenlose Einstellung der Verdrängung durch Änderung des Schwenkwinkels des Zylinderkörpers ermöglicht. Mit ihrem hohen Druck, ihrer großen Durchflusskapazität, ihrer hohen Zuverlässigkeit und ihrer herausragenden variablen Steuerungsleistung ist diese Pumpe die ideale Wahl für Hydrauliksysteme unter anspruchsvollen Bedingungen wie schwere Baumaschinen, Bergbaumaschinen und Schiffsdeckmaschinen. Die Durchflussmenge ist direkt proportional zur Fahrgeschwindigkeit und Verdrängung. Bei konstanter Geschwindigkeit können kontinuierliche und gleichmäßige Änderungen des Ausgangsstroms erzielt werden.
Bei dieser Pumpe handelt es sich um eine Art Schrägachsen-Axialkolbenpumpe. Sein Funktionsprinzip basiert auf der hin- und hergehenden Bewegung des Kolbens im Zylinder, die Antriebsmethode unterscheidet sich jedoch von der des Schrägscheibentyps:
• Kraftübertragung: Die Antriebswelle ist über ein Universalgelenk oder einen Verbindungsmechanismus mit dem Zylinder verbunden, wodurch sich der Zylinder dreht, der mit der Hauptwelle einen bestimmten Winkel (Schwenkwinkel) bildet.
• Volumenänderung: Wenn sich der Zylinderkörper dreht, bewegen sich die gleichmäßig verteilten Kolben im Zylinder aufgrund des Winkels zwischen der Achse des Zylinderkörpers und der Achse der Antriebswelle entlang ihrer eigenen Achse in den Kolbenlöchern hin und her und kreisen gleichzeitig um den Zylinderkörper.
• Ölansaugung und -abgabe: Wenn der Kolben nach außen fährt, vergrößert sich das Arbeitskammervolumen und Öl wird durch das Ansaugfenster der Ventilplatte angesaugt; Wenn der Kolben nach innen zurückgezogen wird, verringert sich das Arbeitskammervolumen, und das Öl wird komprimiert und durch das Auslassfenster der Ventilplatte abgelassen, wodurch Hochdrucköl entsteht.
• Variables Prinzip: Der Schwenkwinkel des Zylinderkörpers kann durch externe oder interne Steuermechanismen (z. B. den variablen Kolben) geändert werden. Je größer der Schwenkwinkel, desto länger ist der Kolbenhub und desto größer ist die Verdrängung der Pumpe (der Förderstrom pro Umdrehung). Wenn der Schwenkwinkel auf Null reduziert wird, ist auch die Verdrängung Null und somit wird eine stufenlose Regelung des Durchflusses erreicht.
Der Zylinderkörper und die Antriebswelle stehen in einem bestimmten Winkel und sind durch eine stabile Pleuelstange oder ein Kugelscharnier verbunden. Durch diese Struktur kann die Antriebswelle großen radialen Belastungen standhalten und eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen sie direkt über Riemen, Zahnräder oder Kettenräder angetrieben wird, ohne dass zusätzliche Stützlager erforderlich sind.
Dank des kugelförmigen Strömungspaardesigns kann es sich während des Betriebs automatisch ausrichten, wodurch Installationsfehler und Verschleiß effektiv ausgeglichen werden und sichergestellt wird, dass die Strömungsoberfläche immer gut passt, wodurch ein hoher volumetrischer Wirkungsgrad und eine lange Lebensdauer erreicht werden.
Wesentliche Reibungspaarungen (z. B. Kolben/Zylinderbohrungen, Gleitschuhe/Kugelscharniere) werden konstruktiv optimiert und mit speziellen Materialien (z. B. Stahl-Kupfer) gepaart. In Hochdruckbereichen verfügen sie über eine statische Druckausgleichs- oder Restdruckhaltekonstruktion, die nicht nur die Abdichtung gewährleistet, sondern auch Verschleiß und Reibungsverluste weitestgehend minimiert.
Viele Modelle unterstützen einen Durchwellenantrieb und ermöglichen so die Installation einer weiteren Verstellpumpe oder einer Zahnradpumpe derselben Serie in Reihe auf derselben Antriebswelle wie eine Hilfspumpe. Dadurch entsteht ein kompakter Doppel- oder Mehreinheiten-Pumpensatz, der komplexe Systeme mit mehreren Kreisläufen mit Strom versorgt.
Das strukturelle Design ist kompakt und weist eine hohe Leistungsdichte auf, was dazu beiträgt, Platz bei der Geräteinstallation zu sparen.
| Parameterkategorie | Beschreibung und typischer Bereich |
| Verdrängungsspezifikationen (Vgmax) | Serienbasierte und gängige Spezifikationen umfassen: 20, 28, 40, 55, 58, 80, 107, 117, 160, 250, 355, 500 (Einheiten: Milliliter/Umdrehung). |
| Nennbetriebsdruck (PN): | 35 MPa (350 bar) |
| Spitzendruck (Pmax) | 40 MPa (400 bar) |
| maximale Drehzahl (nmax) | hängt von der Hubraumspezifikation des Motors ab und reicht von 1200 U/min (für großen Hubraum) bis 4100 U/min (für kleinen Hubraum). |
| Druckanforderungen für den Ölsauganschluss | Der absolute Druck sollte mindestens nicht weniger als 0,08 MPa und nicht mehr als 0,2 MPa betragen. Es wird empfohlen, einen absoluten Druck von etwa 0,1 MPa aufrechtzuerhalten, um eine normale Ölansaugung zu gewährleisten. |
| Viskositätsbereich des Arbeitsöls | 10 bis 1000 mm²/s (kurzzeitig), der optimale Arbeitsviskositätsbereich liegt bei 16 bis 36 mm²/s. |
| Betriebsöltemperaturbereich: | -25°C bis +80°C (Öltemperatur) |
| Gegendruck der Ölauslassöffnung: | Der maximal zulässige Gegendruck beträgt in der Regel nicht mehr als 0,2 MPa (2 bar) |
| Drehrichtung | Normalerweise ist es standardmäßig im Uhrzeigersinn (vom Wellenende aus gesehen). Bei der Auftragserteilung ist besonders auf die Drehung gegen den Uhrzeigersinn zu achten. |
Diese Pumpenserie bietet mehrere variable Steuerungsmöglichkeiten, um den Anforderungen verschiedener Systeme gerecht zu werden:
• Constant Power Control (LV): Die Ausgangsleistung (Druck × Durchfluss) der Pumpe bleibt konstant. Wenn der Systemdruck steigt, reduziert die Pumpe automatisch die Fördermenge, um die Durchflussrate zu verringern. Dadurch wird eine Überlastung der Antriebsmaschine verhindert und die Motorleistung wird voll ausgenutzt.
Konstantdruckregelung (DR): Die Pumpe passt ihre Förderleistung automatisch an, um den Systemdruck auf einem voreingestellten konstanten Niveau zu halten. Wenn der Durchflussbedarf des Systems geringer ist als die Pumpenleistung, reduziert die Pumpe automatisch ihre Verdrängung, um nur die Leckage auszugleichen, wodurch Energieeinsparungen erzielt werden.
• Proportionalvariable mit elektronischer Steuerung (EP): Durch die Eingabe elektrischer Signale von einem externen Proportionalelektromagneten wird eine kontinuierliche und proportionale Steuerung der Pumpenverdrängung ermöglicht, was die Integration in automatisierte elektronische Steuerungssysteme erleichtert.
• Hydraulische Steuervariable (HD): Die Verdrängung der Pumpe wird durch das Drucksignal eines externen hydraulischen Steueröls eingestellt.
• Manuelle Variable (MA): Die Verdrängung der Pumpe kann durch manuelle Betätigung des Steuermechanismus (z. B. eines Handrads) eingestellt und geändert werden.
Die geneigte Wellenstruktur ist von Natur aus beständig gegen Radialkräfte, was eine lange Lebensdauer des Lagers gewährleistet und es besonders für raue Arbeitsbedingungen geeignet macht.
Die kugelförmige Ventilverteilung wird mithilfe der statischen Druckausgleichstechnologie automatisch ausgerichtet, was zu einem hohen volumetrischen Wirkungsgrad und einem hohen Gesamtwirkungsgrad führt. Mehrere variable Steuerungsmethoden ermöglichen eine „bedarfsgerechte Ölversorgung“ und reduzieren so den Energieverbrauch und die Wärmeerzeugung erheblich.
Hoher Druck und großer Durchfluss: Mit einem Nenndruck von bis zu 35–40 MPa und einem großen Verdrängungsbereich erfüllt es die Nachfrage nach leistungsstarker Hydraulikleistung von schweren Geräten.
Der variable Mechanismus reagiert schnell und lässt sich reibungslos steuern, sodass eine präzise Regulierung von Durchfluss und Druck möglich ist.
• Geräuscharmer Betrieb: Das optimierte Strömungskanaldesign und die sphärische Strömungsverteilung bei niedriger Geschwindigkeit reduzieren effektiv Flüssigkeitsgeräusche und mechanische Geräusche.
• Hohe Zuverlässigkeit: Die robuste Bauweise, hochwertige Materialien und präzise Fertigungstechniken sorgen für eine lange Lebensdauer bei dauerhaft hoher Belastung.
• Flexibler Einsatz: Durch die Möglichkeit, entlang der Welle zu fahren und vielfältige Steuerungsmöglichkeiten, lässt es sich flexibel an verschiedene komplexe hydraulische Systemarchitekturen anpassen.
• Baumaschinen: Arbeitsgeräte und Fahrantriebssysteme von Baggern, Ladern, Kränen, Bulldozern und Betonpumpenwagen.
• Bergbaumaschinen: Gesteinsbohrwagen, Bergbau-Muldenkipper, Brecher und Hydrauliksysteme für Fördergeräte.
• Schiffs- und Meerestechnik: Ruderanlage, Ankerwinde, Winde, Lukenöffnungs- und -schließvorrichtung, Hebesystem für Schiffsplattformen.
• Metallurgische Ausrüstung: Hydraulikaggregate für Walzwerke, Schmiedemaschinen und Stranggussmaschinen.
• Andere schwere Industrieanlagen: Spritzgießmaschinen, Pressmaschinen, Prüfmaschinen usw.
Ermitteln Sie die Systemanforderungen: Geben Sie den maximalen Arbeitsdruck, den erforderlichen Durchflussbereich (Berechnung von Fördervolumen und Drehzahl) und die Steuermethode (konstanter Druck, konstante Leistung usw.) an.
Wählen Sie die Verdrängungsspezifikation: Berechnen Sie basierend auf der erforderlichen Durchflussmenge und der Drehzahl der Antriebsmaschine die passende Verdrängungsspezifikation und wählen Sie sie aus.
Wählen Sie den Steuerungstyp: Wählen Sie basierend auf der Systemsteuerungslogik (z. B. Lastempfindlichkeit, Druckabschaltung, Leistungsbegrenzung) die geeignete variable Steuerungsmethode.
Bestätigen Sie die Installationsschnittstelle: Überprüfen Sie den Installationsflansch der Pumpe, den Wellenverlängerungstyp (z. B. Keilnut oder Flachkeil) und die Ölanschluss-Verbindungsmethode (z. B. SAE-Flansch oder Gewinde) und stellen Sie sicher, dass sie mit der Haupteinheit übereinstimmen.
Zentrierungsanforderung: Die Pumpe sollte über eine elastische Kupplung mit dem Motor bzw. Motor verbunden sein, wobei auf eine strikte Zentrierung geachtet werden muss, um Vibrationen und zusätzliche Belastungen zu vermeiden.
Ölansaugbedingungen: Die Pumpe verfügt über eine gewisse Selbstansaugfähigkeit. Um jedoch eine optimale Leistung zu gewährleisten, wird empfohlen, dass die Ölansaughöhe 0,5 Meter nicht überschreitet. Bei Pumpen mit hohem Durchfluss (z. B. solchen mit einer Durchflussrate von > 160 l/min) wird dringend empfohlen, für die Selbstansaugung einen umgekehrten Saugheber zu verwenden.
Erstinbetriebnahme: Vor der Inbetriebnahme muss das Pumpengehäuse über den Öleinlass mit sauberem Arbeitsöl gefüllt werden.
Ölablassrohr: Das Ölablassrohr sollte unabhängig und ungehindert mit einem ausreichenden Rohrdurchmesser wieder an den Öltank angeschlossen werden, um sicherzustellen, dass der Druck im Inneren des Gehäuses den zulässigen Gegendruckwert (typischerweise ≤ 0,05 MPa) nicht überschreitet.
• Ölreinheit: Dies ist entscheidend für die Gewährleistung der Lebensdauer der Pumpe. Die Reinheit des Systemöls sollte mindestens dem Niveau NAS 1638 Grade 8 oder ISO 4406 Grade 20/18/15 entsprechen. Es müssen hochwertige Ölfilter verwendet werden, die regelmäßig ausgetauscht werden sollten.
• Schmieröl und Öltemperatur: Es wird empfohlen, hochwertiges Verschleißschutz-Hydrauliköl mit einem Viskositätsindex über 90 (z. B. VG32 oder VG46) zu verwenden. Die normale Betriebsöltemperatur sollte zwischen 10 °C und 65 °C gehalten werden.
• Regelmäßige Wartung: Führen Sie gemäß den Empfehlungen des Geräteherstellers regelmäßige Inspektionen durch (z. B. alle 1.000–3.000 Arbeitsstunden oder alle sechs Monate), um die Ölqualität zu überprüfen und das Hydrauliköl und die Filterelemente auszutauschen.
• Fehlerdiagnose: Häufige Probleme sind ungewöhnliche Geräusche, unzureichender Durchfluss und Druckschwankungen. Bei der Fehlerbehebung müssen zunächst die Bedingungen der Ölansaugung (Filter, Rohrleitungen), die Reinheit des Öls und ob die Signale des variablen Steuermechanismus normal sind, überprüft werden.
A1: Bei der A7V-Serie handelt es sich um eine Art Axialkolben-Verstellpumpe mit geneigter Achse, die speziell für offene Hydraulikkreisläufe entwickelt wurde. Sein Hauptmerkmal ist die Verwendung einer Antriebsstruktur mit geneigter Achse und einer sphärischen Verteilerplatte. Durch die geneigte Achsenkonstruktion kann die Antriebswelle großen radialen Belastungen standhalten und eignet sich daher ideal für Hochleistungsanwendungen, die direkt über Riemen, Zahnräder usw. angetrieben werden. Die kugelförmige Verteilerplatte richtet sich während des Betriebs automatisch aus, reduziert die Umfangsgeschwindigkeit des Reibpaars und erreicht so einen hohen volumetrischen Wirkungsgrad, geringe Geräuschentwicklung und eine lange Lebensdauer.
A2: Diese Pumpe erreicht eine stufenlose variable Einstellung durch Änderung des Schwenkwinkels des Zylinderkörpers. Der Winkel zwischen der Achse des Zylinderkörpers und der Achse der Antriebswelle (der Schwenkwinkel) bestimmt den Hub des Kolbens. Je größer der Schwenkwinkel, desto größer ist die pro Umdrehung abgegebene Ölmenge (Verdrängung) und desto größer ist der Förderstrom; Mit abnehmendem Schwenkwinkel nehmen auch die Verdrängung und der Durchfluss ab. Wenn der Schwenkwinkel Null ist, liegt der Ausgangsfluss nahe bei Null. Diese Schwenkwinkeländerung wird automatisch oder manuell durch den variablen Steuermechanismus (z. B. konstante Leistung, konstante Druckregelmethoden) entsprechend den Systemanforderungen angepasst.
A3: Diese Pumpe bietet mehrere Steuerungsmethoden, um den Anforderungen verschiedener Systeme gerecht zu werden:
• Konstantleistungsregelung (LV): Die Ausgangsleistung (Druck × Durchfluss) der Pumpe bleibt konstant. Wenn der Systemdruck steigt, reduziert die Pumpe automatisch die Durchflussmenge, um eine Überlastung der Antriebsmaschine (z. B. eines Motors) zu verhindern. Dies eignet sich für Baumaschinen, bei denen die Belastung stark schwankt und die Kraft der Antriebsmaschine voll ausgenutzt werden muss.
• Konstantdruckregelung (DR): Die Pumpe passt die Verdrängung automatisch an, um den Systemdruck auf einem voreingestellten konstanten Wert zu halten. Wenn das System keinen Durchfluss benötigt, gibt die Pumpe nur einen kleinen Durchfluss ab, um Leckagen auszugleichen, wodurch erhebliche Energieeinsparungen erzielt werden und sie für Systeme wie Druckhaltung und Klemmung geeignet ist.
• Proportionale Variable mit elektronischer Steuerung (EL/EP): Durch die Verwendung externer elektrischer Signale (z. B. 4–20 mA) kann die Verdrängung der Pumpe kontinuierlich und proportional gesteuert werden, was die Integration in automatisierte elektronische Steuerungssysteme erleichtert und eine präzise Durchfluss- und Drucksteuerung ermöglicht.
• Hydraulische Steuervariable (HD): Die Verdrängung der Pumpe wird durch das Drucksignal eines externen hydraulischen Steueröls eingestellt.
• Manuelle Variable (MA): Die Verdrängung der Pumpe kann durch manuelle Betätigung des Mechanismus (z. B. eines Handrads) eingestellt und geändert werden. Sie wird häufig in Prüfständen oder in Situationen verwendet, in denen die Durchflussrate manuell festgelegt werden muss.
A4: Die Auswahl des Hubraums hängt hauptsächlich vom maximalen Durchfluss ab, der vom System benötigt wird, und von der Fahrgeschwindigkeit der Antriebsmaschine. Die grundlegende Berechnungsformel lautet: Erforderlicher Durchfluss (l/min) = Pumpenverdrängung (ml/r) × Geschwindigkeit (U/min) ÷ 1000. Sie müssen die erforderliche Verdrängung basierend auf dem maximalen Arbeitsfluss des Systems und der häufig verwendeten Geschwindigkeit berechnen und das Modell mit der nächstgelegenen Spezifikation auswählen. Beachten Sie bei der Auswahl unbedingt die vom Hersteller bereitgestellte Leistungskurve, um sicherzustellen, dass die Pumpe unter dem erforderlichen Arbeitsdruck und der erforderlichen Drehzahl einen ausreichenden Förderstrom liefern und einen akzeptablen Wirkungsgrad beibehalten kann.
• Nenndruck und Spitzendruck: Stellen Sie sicher, dass der Nennarbeitsdruck der Pumpe (typischerweise 35 MPa) und der Spitzendruck (typischerweise 40 MPa) höher sind als der maximale Arbeitsdruck des Systems.
• Maximal zulässige Drehzahl: Pumpen mit unterschiedlichen Verdrängungsspezifikationen haben ihre eigene maximale Drehzahlbegrenzung. Die Fahrgeschwindigkeit darf diesen Wert nicht überschreiten.
• Steuerungsmodus: Wählen Sie den entsprechenden variablen Steuerungstyp basierend auf der Systemsteuerungslogik aus (z. B. für Konstantleistungsschutz, Konstantspannungssteuerung oder proportionale elektrische Steuerung).
• Drehrichtung: Die Standardrichtung ist normalerweise die Drehung im Uhrzeigersinn, vom Wellenende aus gesehen. Wenn eine Rückwärtsdrehung erforderlich ist, muss dies bei der Auftragserteilung klar angegeben werden.
• Installations- und Verbindungsmethode: Überprüfen Sie den Installationsflansch, die Wellenverlängerungsform (Schlüsselspezifikation) und die Ölanschluss-Verbindungsmethode (z. B. SAE-Flansch, Gewinde) und stellen Sie sicher, dass sie mit der Haupteinheit übereinstimmen.
A6: Diese Pumpe verfügt über eine gewisse Selbstansaugfähigkeit. Um Leistung und Lebensdauer zu gewährleisten, müssen jedoch folgende Bedingungen erfüllt sein:
• Saughöhe: Es wird empfohlen, dass der vertikale Abstand vom Sauganschluss der Pumpe zur Flüssigkeitsoberfläche des Öltanks 0,5 Meter nicht überschreitet. Bei Pumpen mit hohem Durchfluss (z. B. solche mit einer Verdrängung von mehr als 160 ml/U) wird dringend empfohlen, die umgekehrte Ansaugung zu verwenden (d. h. die Pumpe unterhalb des Flüssigkeitsspiegels des Öltanks zu installieren).
• Ölsaugdruck: Der absolute Druck am Ölsauganschluss sollte nicht niedriger als 0,08 MPa und nicht höher als 0,2 MPa sein. Es wird empfohlen, einen Wert von etwa 0,1 MPa beizubehalten.
• Rohrleitung und Filterung: Die Ölsaugleitung sollte möglichst kurz und gerade sein und einen ausreichend großen Durchmesser haben, um den Saugwiderstand zu minimieren. Am Sauganschluss muss ein Grobfilter (z. B. 100 μm) installiert werden und die gesamte Saugleitung muss streng abgedichtet sein, um das Eindringen von Luft zu verhindern.
A7: Ausrichtung, Reinigung und Ölen sind die drei wichtigsten Punkte.
1. Präzise Ausrichtung: Die Pumpenwelle und die Motorwelle (oder Motorwelle) müssen über eine elastische Kupplung verbunden sein und die Radial- und Axialschlagfehler müssen innerhalb von 0,05 mm kontrolliert werden. Eine schlechte Ausrichtung ist die Hauptursache für frühzeitige Lagerschäden sowie ungewöhnliche Vibrationen und Geräusche.
2. Extreme Sauberkeit: Alle Hydraulikleitungen und Verbindungen müssen vor dem Anschluss gründlich gereinigt werden. Die Reinheit des Systemöls sollte mindestens der Klasse NAS 1638 8 oder der Klasse ISO 4406 20/18/15 entsprechen.
3. Erstölung: Vor der ersten Inbetriebnahme muss das Pumpengehäuse über den Ölanschluss oder den Ablassanschluss des Pumpenkörpers mit sauberem Hydrauliköl gefüllt werden, um sicherzustellen, dass die inneren Reibpaarungen (z. B. Lager, Strömungsverteilungsplatten) vollständig geschmiert sind. Andernfalls kann es zu Trockenreibung und unmittelbaren Schäden kommen.
A8: Das Ölablassrohr muss direkt und ungehindert an den Öltank angeschlossen werden, wobei der Rücklaufanschluss unter dem Flüssigkeitsspiegel des Öltanks liegen muss. Es ist strengstens verboten, die Ölablassleitung mit der Hauptölrücklaufleitung des Systems zu kombinieren. Gleichzeitig darf der Gegendruck der Ölablassleitung 0,05 MPa nicht überschreiten. Übermäßiger Gegendruck kann zu Undichtigkeiten der Wellendichtung oder sogar zu Schäden an internen Komponenten führen.
1. Leerlaufbetrieb: Nachdem Sie sichergestellt haben, dass die Pumpe mit Öl gefüllt ist und die Richtung stimmt, starten Sie die Pumpe mit niedriger Drehzahl (z. B. 500–800 U/min) im Leerlaufmodus und lassen Sie sie 5–10 Minuten lang laufen. Überprüfen Sie das Gerät auf ungewöhnliche Geräusche, Vibrationen oder Undichtigkeiten.
2. Abpumpen: Betätigen Sie den Aktuator des Systems (z. B. den Ölzylinder) langsam für mehrere vollständige Hin- und Herbewegungen, um Luft aus der Rohrleitung zu entfernen.
3. Einfahren bei niedrigem Druck: Erhöhen Sie den Systemdruck schrittweise auf 25 %, 50 % und 75 % des Nenndrucks und lassen Sie ihn jeweils für einen bestimmten Zeitraum (z. B. 30 Minuten) laufen.
4. Ladebetrieb und Parametereinstellung: Abschließend laden Sie den Nennarbeitsdruck, betreiben das System und überprüfen alle seine Funktionen. Stellen Sie zu diesem Zeitpunkt entsprechend der ausgewählten Steuermethode (z. B. DR-Konstantdruck) den erforderlichen Druck- oder Leistungswert ein.
F10: Welche Anforderungen gelten für das Arbeitsöl? A10:
• Öltyp: Es wird empfohlen, hochwertiges Anti-Verschleiß-Hydrauliköl mit einem Viskositätsindex über 90 (z. B. VG32 oder VG46) zu verwenden.
• Ölreinheit: Dies ist der wichtigste Faktor für die Gewährleistung der Lebensdauer der Pumpe. Um die Reinheit des Öls aufrechtzuerhalten, müssen hochpräzise Filter verwendet und regelmäßige Inspektionen und Austausche durchgeführt werden.
• Arbeitsöltemperatur: Der optimale Arbeitsöltemperaturbereich liegt zwischen 30 °C und 60 °C, der zulässige Bereich liegt im Allgemeinen bei -20 °C bis +80 °C. Eine zu hohe Öltemperatur beschleunigt die Alterung des Öls und verringert die Effizienz der Pumpe.
• Tägliche Inspektion: Überprüfen Sie jede Schicht den Ölstand und die Öltemperatur sowie auf ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen sowie auf Undichtigkeiten an allen Verbindungspunkten.
• Regelmäßiger Austausch: Je nach Schwere der Arbeitsumgebung wird generell empfohlen, das Hydrauliköl und das Filterelement alle 1.000 bis 3.000 Stunden oder alle sechs Monate auszutauschen. Testen Sie das Öl regelmäßig, um Veränderungen in seiner Viskosität, seinem Feuchtigkeitsgehalt und dem Verschmutzungsgrad zu überwachen.
• Regelmäßige Inspektion: Überprüfen Sie alle 500 Stunden den Zustand der Dichtungen; Bei 2000 Stunden oder je nach Betriebsbedingungen wird empfohlen, dass Fachleute Leistungstests an der Pumpe durchführen und den Verschleißspalt der kritischen Reibflächen messen.
A12: Häufige Ursachen und Anweisungen zur Fehlerbehebung:
1. Luftansaugfehler oder Luftansaugproblem: Überprüfen Sie, ob die Ölansaugleitung verstopft oder undicht ist, ob der Ölstand im Öltank zu niedrig ist und ob der Ölansaugfilter verstopft ist.
2. Kavitation: Verursacht durch übermäßigen Saugwiderstand oder hohe Öltemperatur. Prüfen Sie, ob die Ansaugbedingungen den Anforderungen entsprechen.
3. Schlechte Installationsausrichtung: Überprüfen und korrigieren Sie die Koaxialität zwischen der Pumpe und der Antriebswelle erneut.
4. Verschleiß von Lagern oder internen Komponenten: Langfristiger Gebrauch oder Verunreinigung des Öls kann zu Verschleiß an Lagern, Kolben oder Strömungsverteilungsplatten führen. Sie müssen zur Inspektion zerlegt werden.
A13: Mögliche Ursachen sind:
1. Unzureichende Ölansaugung: Wie Q12. Überprüfen Sie die Ölansaugleitung und den Filter.
2. Fehler des variablen Mechanismus: Der variable Steuerkolben bleibt hängen, der Steuerölweg ist blockiert oder das Vorsteuerventil funktioniert nicht richtig, was dazu führt, dass der Schwenkwinkel nicht das Maximum erreicht.
3. Übermäßige interne Leckage: Die Strömungsverteilungsplatte und der Zylinder bzw. der Kolben und die Zylinderbohrung weisen übermäßigen Verschleiß auf, was zu einem großen Spalt und einer Verringerung des volumetrischen Wirkungsgrads führt. Es ist notwendig, den volumetrischen Wirkungsgrad der Pumpe zu testen.
4. Hohe Öltemperatur oder falsche Ölviskosität: Dies führt zu einer erhöhten internen Leckage oder einer Verringerung der Selbstansaugfähigkeit der Pumpe.
A14: Neben dem Problem mit der Pumpe selbst müssen auch andere Komponenten des Systems überprüft werden:
1. Schwere interne Leckage der Pumpe: Siehe Frage 13.
2. Falsche oder instabile Einstellung des Verstellgetriebes: Beispielsweise ist der Druckeinstellwert der Konstantdruckpumpe zu niedrig oder das Verstellgetriebe reagiert langsam oder schwingt.
3. Fehler des Überdruckventils: Der Einstelldruck des Überdruckventils des Hauptsystems ist zu niedrig oder der Ventilkern steckt in der geöffneten Position fest.
4. Es liegt eine schwere externe Leckage im System vor.
A15: Häufige Ursachen für Wellendichtungslecks:
1. Zu hoher Gegendruck des Ölaustritts: Dies ist der häufigste Grund. Es muss sichergestellt werden, dass die Ölablassleitung unabhängig und frei zum Öltank führt und der Gegendruck den zulässigen Wert (normalerweise 0,05 MPa) nicht überschreiten darf.
2. Alterung oder Beschädigung der Wellendichtung: Das Dichtelement altert mit der Zeit oder wird beim Einbau beschädigt.
3. Beschädigung der Wellenoberfläche: An der Kontaktstelle der Pumpenwelle mit der Dichtlippe sind Kratzer oder Abnutzungen vorhanden.
Die Lösung besteht darin, zunächst den Gegendruck des Ölaustritts zu prüfen und zu reduzieren. Wenn dies wirkungslos bleibt, sollte die Wellendichtung ausgetauscht werden, nachdem das System drucklos gemacht wurde. Achten Sie beim Austausch darauf, die Wellenoberfläche zu schützen.