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A11V
REXROTH
Die A11V-Serie ist eine Hochleistungs-Axialkolben-Verstellpumpe mit Flügelzellen, die speziell für Hydrauliksysteme mit offenem Kreislauf entwickelt wurde. Diese Pumpenserie bietet Kernvorteile wie hohen Druck, große Durchflusskapazität, mehrere Steuerungsoptionen und 100 % Wellenantriebsfähigkeit. Es wird häufig in industriellen und mobilen Ausrüstungsbereichen eingesetzt, die extrem hohe Anforderungen an Leistung, Effizienz und Zuverlässigkeit stellen. Durch die kontinuierliche Einstellung des Flügelwinkels wird eine kontinuierliche Variation der Verdrängung erreicht, wodurch die Systemanforderungen genau angepasst werden und erhebliche Energieeinspareffekte sowie eine hervorragende Regelleistung erzielt werden.
Die Kernkomponente der Pumpe ist der rotierende Zylinder und die darin befindliche Hubkolbenbaugruppe. Durch Veränderung des Neigungswinkels der variablen Platte lässt sich die Hublänge des Kolbens stufenlos verstellen, sodass der Förderstrom bei konstanter Fahrgeschwindigkeit stufenlos von Null bis zum Maximalwert angepasst werden kann.
Dieses Design zeichnet sich durch schnelle Reaktion und hohe Regelgenauigkeit aus und dient als Grundlage für eine effiziente Energieregelung.
Axialantriebsdesign: Die Pumpenwelle ist zu 100 % axial, was die parallele Installation einer anderen Axialkolbenpumpe oder Zahnradpumpe derselben Spezifikation auf derselben Antriebswelle ermöglicht, was die Integration mehrerer Pumpen ermöglicht, Platz spart und die Kraftübertragungsstruktur vereinfacht.
Optionale eingebaute Betankungspumpe (Flügelzellenpumpe): Für Anwendungen mit großem Hubraum (z. B. 190, 260 cm³/U) oder Hochgeschwindigkeitsanwendungen kann eine optionale eingebaute Kreiselbetankungspumpe ausgestattet werden. Diese Hilfspumpe sorgt für eine Druckerhöhung am Sauganschluss der Hauptpumpe, wodurch die Saugleistung bei hohen Drehzahlen erheblich verbessert, das Kavitationsrisiko verringert und die Stabilität und Zuverlässigkeit des Systems erhöht wird.
Die drei großen Reibungspaare Kolben/Zylinderbohrung, Gleitstück/Gleitplatte und Ventilplatte/Zylinderkörper – diese drei entscheidenden Reibungskomponenten werden mit hoher Präzision verarbeitet und speziellen Oberflächenbehandlungsprozessen unterzogen, um eine geringe Leckage unter hohem Druck und eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.
| Parameterkategorie | Spezifikationsbeschreibung |
| Nennverdrängungsreihe: | 40, 60, 75, 95, 130, 145, 190, 260 (Einheit: cm³/Umdrehung) |
| Nennarbeitsdruck: | 350 bar (35 MPa) |
| Spitzendruck: | 400 bar (40 MPa) |
| Fahrgeschwindigkeitsbereich: | Sie liegt je nach Hubraum des Motors meist zwischen 1800 und 3000 U/min (je größer der Hubraum, desto geringer die Höchstgeschwindigkeit) |
| Volumeneffizienz | ≥ 94 % (im Nennzustand) |
| Drehrichtung: | Wählen Sie „im Uhrzeigersinn“ oder „gegen den Uhrzeigersinn“ (normalerweise ist die Voreinstellung „im Uhrzeigersinn“). |
| Wellenverlängerungsform: | Keilwelle (gemäß DIN 5480 oder ANSI-Standards) oder gerade Welle mit Flachkeilfeder |
| Installationsmethode: | Flanschinstallation |
Diese Pumpenserie bietet eine Vielzahl fortschrittlicher variabler Steuerungsmethoden, um der Steuerungslogik und den Energiesparanforderungen verschiedener Systeme gerecht zu werden:
Prinzip: Sobald der Ausgangsdruck der Pumpe den eingestellten Wert erreicht, reduziert sie automatisch die Verdrängung und gibt nur noch einen sehr geringen Durchfluss aus, der zur Aufrechterhaltung des eingestellten Drucks erforderlich ist. Dadurch wird eine konstante Druckabgabe erreicht. Dies ist die einfachste und am häufigsten verwendete energiesparende Steuerungsmethode.
Merkmale: Einfache Struktur, schnelle Reaktion, geeignet für Haltedruck- und Klemmanwendungen.
Prinzip: Durch die Erfassung des Arbeitsdrucks des Systems wird die Verdrängung der Pumpe automatisch angepasst, um sicherzustellen, dass die Ausgangsleistung der Pumpe (Druck × Durchfluss) die maximale Leistung, die der Motor oder Motor liefern kann, nicht überschreitet, wodurch eine Überlastung der Antriebsmaschine verhindert wird.
LRC (Cross Sensing Control): Wird auf Parallelsysteme mit mehreren Pumpen angewendet und stellt sicher, dass die Gesamtleistung aller Pumpen konstant bleibt.
LR3 (Hochdruck-Prioritätsregelung): Bei der Gesamtleistungsregelung wird der Leistungseinstellwert durch den höchsten Druck der Last im System bestimmt.
LG (Leading Pressure Related Control): Verwendet ein externes Leitdrucksignal, um den Leistungssteuerungssollwert zu übersteuern und anzupassen.
Merkmal: Maximiert die Leistung der Antriebsmaschine und ist somit die ideale Wahl für mobile Maschinen und Systeme mit begrenzter Leistung.
Prinzip: Die Verdrängung der Pumpe wird proportional durch ein externes hydraulisches Steuerdrucksignal (entweder positive oder negative Charakteristik) gesteuert.
Funktion: Erzielen Sie eine stufenlose Durchflussregelung entweder aus der Ferne oder in Verbindung mit anderen hydraulischen Signalen.
Prinzip: Durch den Empfang elektrischer Signale (z. B. 0–10 V oder 4–20 mA) vom proportionalen Elektromagneten wird die Verdrängung der Pumpe proportional gesteuert.
Merkmal: Einfache Integration in SPS und Steuerungen, was eine präzise digitale und automatisierte Steuerung mit einem Höchstmaß an Flexibilität ermöglicht.
Prinzip: Die Verdrängung der Pumpe passt sich automatisch an den Durchflussbedarf der Betätigungselemente im System an, stellt nur den erforderlichen Druck und Durchfluss bereit, eliminiert Drosselverluste und ist eine der effizientesten Steuerungsmethoden.
Merkmal: Hervorragende Energiesparleistung, besonders geeignet für Systeme mit mehreren Betätigungsmechanismen, die kombinierte Aktionen ausführen.
Hinweis: Die oben genannten Steuerungsmethoden können in Kombination verwendet werden, zum Beispiel „Druck-Abschalt-Leistungssteuerung (LR...DR)“, um komplexere Steuerungslogik und Schutzfunktionen zu erreichen.
• Hohe Effizienz und Energieeinsparung: Mehrere variable Steuerungsmethoden ermöglichen eine genaue Anpassung der Pumpenleistung an die Lastanforderungen, wodurch unnötiger Stromverbrauch und Wärmeerzeugung erheblich reduziert werden, was zu bemerkenswerten Energieeinsparungen führt.
Hoher Druck und hohe Leistung: Der Nenndruck von 350 bar und der Spitzendruck von 400 bar erfüllen die Anforderungen anspruchsvoller Industrieanwendungen.
• Hohe Leistungsdichte: Kompaktes Design, das eine starke Leistungsabgabe bei begrenztem Volumen und Gewicht bietet.
• Hervorragende Zuverlässigkeit: Die robuste Bauweise, hochwertige Materialien und präzise Reibpaarungen sorgen für lange Lebensdauer und geringe Ausfallrate auch unter rauen Arbeitsbedingungen.
• Hervorragende Ölaufnahmeleistung: Die Modelle mit großem Hubraum können mit einer internen Ölnachfüllpumpe ausgestattet werden, die einen stabilen Betrieb bei hohen Geschwindigkeiten und eine hohe Kavitationsbeständigkeit gewährleistet.
• Hohe Integrationsflexibilität: Das 100 % koaxiale Antriebsdesign ermöglicht die Reihenschaltung mehrerer Pumpen, was Installationsraum spart und das Systemlayout vereinfacht.
• Umfangreiche Anpassungsfähigkeit: Eine große Auswahl an Steuerungsoptionen und Verdrängungsspezifikationen ermöglichen eine flexible Anpassung an verschiedene Anwendungen, darunter Spritzgießmaschinen, Werkzeugmaschinen, Baumaschinen und Bergbaumaschinen.
• Industrieausrüstung: Große Spritzgussmaschinen, Druckgussmaschinen, hydraulische Maschinen, Werkzeugmaschinen, metallurgische Ausrüstung (Walzwerke, Stranggussmaschinen).
• Maschinenbau und Bergbaumaschinen: Bagger, Lader, Kräne, Rammmaschinen, Tunnelbaumaschinen, Bergbaumaschinen.
• Schiffe und Hafenmaschinen: Decksmaschinen (Ruderanlage, Winde), Hafenkräne.
• Sonstiges: Reinigungsfahrzeuge, Ölbohr- und Fördergeräte, Prüfstände usw.
Bestimmen Sie die Verdrängung: Berechnen Sie sie auf der Grundlage des vom System benötigten maximalen Durchflusses und der Drehzahl der Antriebsmaschine.
Wählen Sie den Steuermodus: Bestimmen Sie ihn anhand der Systemsteuerlogik (konstanter Druck, konstante Leistung, Lastempfindlichkeit usw.) und den Energiesparanforderungen.
Bestätigen Sie, ob eine Ölpumpe hinzugefügt werden muss: Bei Motoren mit einem Hubraum von 130 cm³/U oder mehr, insbesondere beim Betrieb mit hohen Drehzahlen oder bei schlechten Ölansaugbedingungen, wird empfohlen, das Modell mit eingebauter Ölpumpe (A11VLO) zu wählen.
Bestätigen Sie die axiale Ausdehnung und Drehrichtung: Bestimmen Sie diese anhand der Verbindungsmethode der Antriebsmaschine.
Ausrichtung: Der Ausrichtungsfehler zwischen der Pumpenwelle und der Motor-/Motorwelle muss streng kontrolliert werden (typischerweise ≤ 0,05 mm), und es sollten flexible Kupplungen verwendet werden.
Bedingungen für die Ölansaugung: Stellen Sie sicher, dass die Ölansaugleitung frei, kurz und gerade ist und dass der Durchmesser des Ölansaugfilters ausreichend ist. Unter Selbstansaugbedingungen sollte der Vakuumgrad der Ölansaugung den zulässigen Wert (z. B. -0,3 bar) nicht überschreiten. Bei Modellen mit Zusatzölpumpe müssen auch die Ölansaugbedingungen der Zusatzölpumpe gewährleistet sein.
Ölreinheit: Dies ist von größter Bedeutung. Die Reinheit des Systemöls sollte mindestens der Norm ISO 4401 Stufe 20/18/15 oder höher entsprechen. Es wird empfohlen, an den Ölsaug- und Druckleitungen Hochleistungsfilter zu installieren.
Ölablassrohr: Das Ölablassrohr des Gehäuses sollte direkt und reibungslos mit dem Öltank verbunden sein und der Gegendruck sollte den angegebenen Wert (normalerweise 0,2 - 0,3 bar) nicht überschreiten.
• Tägliche Überwachung: Überprüfen Sie regelmäßig Geräusche, Vibrationen, Temperaturanstiege der Pumpe sowie die Stabilität von Systemdruck und -fluss.
• Ölmanagement: Ersetzen Sie das Hydrauliköl und die Filter streng nach dem vorgeschriebenen Zeitplan, um die Sauberkeit und angemessene Viskosität des Öls aufrechtzuerhalten.
• Häufige Fehler:
Unzureichender Ausgangsdurchfluss oder Unfähigkeit, Druck aufzubauen: Zu den möglichen Ursachen gehören eine schlechte Ölansaugung, eine Verunreinigung des Öls, die zum Verschleiß des Durchflussverteilers oder des variablen Mechanismus führt, sowie festsitzende Steuerventile usw.
Ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen: Dies kann durch Kavitation, Saugverlust, Lagerschaden oder Fehlausrichtung verursacht werden.
Überhitzung: Dies kann durch übermäßige interne Leckage, falsche Ölviskosität, Ausfall des Kühlsystems oder längeren Betrieb unter Bedingungen mit hohem Druck und geringem Durchfluss verursacht werden.
Professionelle Wartung: Diese Pumpe ist mit Präzisionskomponenten ausgestattet. Im Falle eines internen Fehlers wird empfohlen, dass geschulte Fachkräfte Spezialwerkzeuge für die Demontage und Reparatur verwenden.
A1: Die A11V-Serie ist eine Hochleistungs-Axialkolben-Verstellpumpe in Scheibenbauweise, die in offenen Kreisläufen industrieller Hydrauliksysteme eingesetzt wird. Sein Kernprinzip besteht darin, den Hub des Kolbens durch Änderung des Neigungswinkels der Innenscheibe anzupassen und so eine kontinuierliche und präzise Steuerung des Ausgangsstroms von Null bis zum Maximalwert zu erreichen. Diese Konstruktion ermöglicht eine Ölversorgung entsprechend dem tatsächlichen Bedarf des Systems und sorgt so für einen effizienten und energiesparenden Betrieb.
A2: Der wesentliche Unterschied besteht darin, ob die Durchflussleistung angepasst werden kann. Der Durchfluss einer Pumpe mit konstantem Durchfluss ist fest und überschüssiger Durchfluss muss über ein Überlaufventil abgelassen werden, was zu Energieverschwendung und einer erhöhten Öltemperatur führt. Eine Verstellpumpe hingegen passt ihre Fördermenge selbst an die Lastanforderungen an, vermeidet Drosselungen und Überlaufverluste an der Quelle, erzielt erhebliche Energieeinspareffekte (insbesondere im Haltedruck, im Standby-Modus oder in Situationen mit großen Lastschwankungen) und reduziert die Kühllast des Systems.
A3: „Axialflussantrieb“ bedeutet, dass die Getriebewelle dieser Pumpe zu 100 % als Vollaxialwelle ausgelegt ist. Dies bedeutet, dass eine andere Pumpe mit denselben oder anderen Spezifikationen (z. B. eine andere Verstellpumpe oder Zahnradpumpe) direkt in Reihe an der nicht angetriebenen Seite (dem hinteren Ende) dieser Pumpe angeschlossen werden kann und sich die gleiche Antriebsmaschine (Elektromotor oder Motor) teilt. Der größte Vorteil liegt in der erheblichen Platzersparnis, der Vereinfachung der Kraftübertragungsstruktur und der Erleichterung der Implementierung von Mehrkreis-Hydrauliksystemen.
A4: Die Auswahl der Verdrängung hängt vom maximalen Durchfluss ab, der vom System benötigt wird, und von der Drehzahl der Antriebsmaschine. Die grundlegende Berechnungsformel lautet: Erforderliche Verdrängung (cm³/U) ≈ [Maximaler Bedarfsdurchfluss des Systems (l/min) × 1000] / Nenndrehzahl der Antriebsmaschine (U/min). Das berechnete Ergebnis sollte auf die nächste Standardverschiebung aufgerundet werden (z. B. 40, 60, 95, 130, 190, 260 usw.). Stellen Sie gleichzeitig sicher, dass die Antriebsleistung ausreichend ist.
A5: Die Wahl hängt von Ihren Systemsteuerungszielen und Energiesparanforderungen ab:
• DR (Druckregelung/Konstantdruckvariable): Geeignet für Szenarien, in denen ein konstanter Maximaldruck erforderlich ist und das System Druckhaltungs- oder Sicherheitsentlastungsanforderungen hat, z. B. Klemmen oder Pressen.
• LR/LR3/LG (Leistungsregelung/Konstantleistungsvariable): Dies wird verwendet, um die Antriebsmaschine (Elektromotor/Dieselmotor) vor Überlastung zu schützen und sicherzustellen, dass sie immer innerhalb der optimalen Leistungskurve arbeitet. Es ist die bevorzugte Wahl für mobile Maschinen und leistungsbegrenzte Systeme.
• EP (Electrical Proportional Control): Durch den Empfang elektrischer Signale (z. B. 0–10 V) kann die Verdrängung präzise gesteuert werden. Es lässt sich leicht in SPS- oder Automatisierungssteuerungssysteme integrieren und ermöglicht eine ferngesteuerte und programmierte Steuerung.
• LS (Load Sensing Control): Die Leistung der Pumpe passt sich automatisch an die Anforderungen des Aktors an und erreicht so eine extrem hohe Energieeffizienz. Es eignet sich besonders für Systeme mit mehreren Betätigungsmechanismen und hohen Energiesparanforderungen.
A6: Bei Pumpen mit großer Verdrängung oder bei Arbeitsbedingungen mit hoher Drehzahl und schlechter Ölansaugung (lange Rohrleitungen, hoher Widerstand der Filterelemente) wird dringend empfohlen, das Modell mit eingebauter Zentrifugalölnachfüllpumpe zu wählen. Es kann für eine gewisse Druckerhöhung am Hauptsauganschluss der Pumpe sorgen, wodurch die Ölsaugleistung erheblich verbessert, Kavitation wirksam verhindert und die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Pumpe erhöht wird. Bei normalen Ölsaugbedingungen mit guter Leistung ist die Wahl dieses Modells nicht erforderlich.
A7: Der Nenndauerarbeitsdruck dieser Pumpenserie beträgt 350 bar (35 MPa) und sie hält höheren Spitzendrücken stand (400 bar/40 MPa). Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass diese Druckstufe den höchsten Arbeitsdruck und möglichen Stoßdruck Ihrer Anlage vollständig abdeckt.
A8: Die drei wichtigsten Punkte sind:
1. Präzise Ausrichtung: Die Pumpenwelle und die Antriebswelle müssen genau ausgerichtet sein. Es wird empfohlen, hochwertige flexible Kupplungen zu verwenden und die maximale Fehlausrichtung sollte typischerweise innerhalb von 0,05 mm kontrolliert werden. Eine schlechte Ausrichtung ist die Hauptursache für frühzeitige Schäden an Lagern und Dichtungen.
2. Stellen Sie sicher, dass die Bedingungen für die Ölansaugung gegeben sind: Die Ansaugleitung sollte kurz und gerade sein und einen ausreichenden Durchmesser haben. Stellen Sie sicher, dass das Vakuum am Sauganschluss der Pumpe den zulässigen Wert (normalerweise -0,3 bar) nicht überschreitet. Bei Modellen mit Zusatzölpumpe ist außerdem darauf zu achten, dass die Zusatzölpumpe reibungslos Öl ansaugen kann.
3. Schließen Sie das Ölablassrohr richtig an: Der Ablassanschluss des Gehäuses muss über ein unabhängiges Rohr direkt und reibungslos mit dem Öltank verbunden sein, und der höchste Punkt des Rohrs sollte höher als das Pumpengehäuse liegen. Der Ablaufgegendruck muss extrem niedrig sein (in der Regel <0,3 bar), um Schäden an der Dichtung zu vermeiden.
A9: Es muss hochwertiges Anti-Verschleiß-Hydrauliköl verwendet werden. Die Sauberkeit des Öls ist von größter Bedeutung. Es wird empfohlen, die Reinheit des Systemöls über einen längeren Zeitraum auf ISO 4406 20/18/15 oder einer höheren Qualität zu halten. Im Ölsaugweg muss ein Hochpräzisionsfilter installiert werden. Der Viskositätsbereich des Öls muss den Anforderungen der Pumpe entsprechen (die optimale Arbeitsviskosität liegt in der Regel zwischen 16-36 mm²/s).
1. Ölbefüllung: Füllen Sie das Pumpengehäuse über die Ölablassöffnung oder das Auslassventil mit sauberem Hydrauliköl.
2. Auslass ausrichten: Trennen Sie die Verbindung zwischen der Antriebsmaschine und der Pumpe (oder stellen Sie sicher, dass das System vollständig entladen ist) und richten Sie die Antriebsmaschine mehrmals aus, um sicherzustellen, dass die Richtung mit der markierten Richtung der Pumpe übereinstimmt.
3. Niederdruckzirkulation: Schließen Sie die Pumpe an, betreiben Sie sie 10–15 Minuten lang bei niedrigem Druck (z. B. 10–20 % des Nenndrucks) und ohne Last, um das System mit Öl zu füllen und Luft zu entfernen.
4. Allmähliche Belastung: Erhöhen Sie die Belastung schrittweise auf den normalen Arbeitsdruck.
A11: Der Kern der täglichen Wartung ist Überwachung und Wartung:
• Überwachungsstatus: Achten Sie auf stabile Laufgeräusche und prüfen Sie, ob ungewöhnliche Vibrationen, Überhitzung oder externe Leckagen vorliegen.
• Sorgen Sie für sauberes Öl: Testen Sie regelmäßig die Ölqualität und ersetzen Sie das Filterelement und das beschädigte Öl rechtzeitig.
• Befestigungselemente prüfen: Überprüfen Sie regelmäßig den Anzugsstatus der Installationsschrauben und Rohrverbindungen.
A12: Befolgen Sie die Systemsequenz zur Fehlerbehebung:
1. Ölsaugseite: Überprüfen Sie den Ölstand im Öltank, ob der Saugfilter verstopft ist und ob die Saugleitung undicht ist.
2. Pumpensteuermechanismus: Überprüfen Sie, ob das Druckabschneideventil, das Leistungsregelventil usw. richtig eingestellt sind oder festsitzen. Überprüfen Sie bei Elektropumpen, ob die elektrischen Signale normal sind.
3. Pumpenkörper: Nach längerem Gebrauch verschleißen die inneren Reibungspaare (Strömungsverteiler/Zylinderkörper, Kolben/Zylinderloch), was zu einem Anstieg der inneren Leckage führt. Dies äußert sich in einem akzeptablen Druck beim Kaltstart des Motors, aber einem deutlichen Leistungsabfall nach dem Betrieb mit heißem Motor.
4. Systemseite: Überprüfen Sie, ob das Überdruckventil des Systems zu niedrig eingestellt ist oder ob der Ventilkern in der geöffneten Position festsitzt.
A13: Unterschiedliche Geräusche weisen auf unterschiedliche Probleme hin:
• Scharfes kreischendes/platzendes Geräusch (Lufterosion): Ein typisches Zeichen für unzureichende Ölzufuhr. Überprüfen Sie sofort den Ölansaugfilter, die Rohrleitungsdichtungen und die Ölviskosität (ist die Öltemperatur zu niedrig)?
• Regelmäßige Klopfgeräusche: Diese können durch Schäden an den Innenlagern oder durch eine starke Fehlausrichtung der Maschine verursacht werden.
Ständiges Summgeräusch: Dies kann durch zu hohen Arbeitsdruck oder das Vorhandensein einer großen Menge Luft im Öl verursacht werden.
A14: Übermäßige Temperatur ist ein Zeichen für ein ernstes Problem. Mögliche Ursachen sind:
1. Übermäßige interne Leckage: Durch Verschleiß tritt Hochdrucköl aus und wandelt Energie in Wärme um. Zu diesem Zeitpunkt ist die Temperatur der Ölablassleitung ungewöhnlich hoch.
2. Schlechte Arbeitsbedingungen: Langes Arbeiten bei einem Druck nahe dem Nenndruck oder die Verdrängung bleibt in einem extrem kleinen Zustand (Zustand „hoher Druck, geringer Durchfluss“).
3. Probleme mit der Ölqualität: Das Öl hat eine zu hohe oder zu niedrige Viskosität oder ist schlechter geworden.
4. Unzureichende Kühlung: Die Effizienz des Systemkühlers hat nachgelassen oder der gewählte Typ ist zu klein.
A15: Es wird dringend davon abgeraten, die Kernkomponenten der Pumpe (wie den Zylinderkörper, den Durchflussverteiler, den variablen Mechanismus usw.) zu demontieren. Axialkolbenpumpen sind Präzisionskomponenten und ihre Montage erfordert Spezialwerkzeuge, eine saubere Umgebung und Fachwissen. Insbesondere das Spiel der Reibpaarungen und das Vorspannen der Lager unterliegen strengen Standards. Eine unsachgemäße Demontage und Montage führt zu sofortigen Schäden oder zur Unfähigkeit, die Leistung wiederherzustellen. Peripheriedichtungen können täglich ausgetauscht werden, Kernreparaturen müssen jedoch von Technikern durchgeführt werden, die eine professionelle Schulung erhalten haben, oder durch Rücksendung an das autorisierte Wartungszentrum.